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Freitag, 27. Juni 2008
Bis(s) zum Morgengrauen - Stephenie Meyer
Am Freitag, 27. Jun 2008 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 4 von 5 Sternen
Inhalt: Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Bella ihren Umzug nach Forks, einer langweiligen, ständig verregneten Kleinstadt in Washington State, kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den geheimnisvollen und attraktiven Edward kennen lernt. Er fasziniert sie, obwohl irgendetwas mit ihm nicht zu stimmen scheint. So gut aussehend und stark wie er kann kein gewöhnlicher Mensch sein. Aber was ist er dann? Die Geschichte einer verbotenen Liebe, einer Liebe gegen alle Vernunft. Die so viele Hindernisse überwinden muss, dass man auf jeder Seite mitfiebert. So romantisch und spannend, dass dem Leser bei diesem wunderschön geschriebenen Buch eine Gänsehaut über den Rücken läuft.
Kritik: Dass die Biss-Bücher eine hohe Sterneanzahl verdienen ist klar, jedoch habe ich mal den Versuch gewagt mir das Hörbuch zum ersten Teil von Bella und Edward anzuhören. Die weibliche Sprecherstimme ist meines Erachtens so schlecht zum Vorlesen dieser Bücher geeignet, dass es einem so aber der 5. oder 6. CD wirklich total auf den Geist geht ihr noch zuzuhören. Auch wenn versucht wird die einzelnen Stimmen der Protagonisten in unterschiedlicher Weise darzustellen, sind manche einfach nur lachhaft, wie z.B. die Stimme von Laurent.
Wenn man es sich aussuchen kann, dann liest man am besten die Bücher, bevor man sich das Hörbuch anhört.
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Montag, 23. Juni 2008
Gut gegen Nordwind - Daniel Glattauer
Am Montag, 23. Jun 2008 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 5 von 5 Sternen
Inhalt: Wenn man sich auf einer Autofahrt dabei erwischt, einen Umweg einzuschlagen, nur um noch mehr von diesem Hörbuch hören zu können, dann ist das ein recht eindeutiges Zeichen. So passiert jedenfalls bei Daniel Glattauers Gut gegen Nordwind: Dem E-Mail-Hin-und-Her der zwei Protagonisten, die zufällig aneinander geraten und bald nicht mehr voneinander lassen können, folgt man gespannt und amüsiert. Und jeder, der schon einmal etwas Ähnliches erlebt hat, muss dem Autor gratulieren, wie gut er diesen Vorgang des Kennenlernens geschildert hat, diese unwiderstehliche Mischung aus Distanz und Intimität, die zwischen Fremden durch elektronische Botschaften so rasch entstehen kann.
Kritik: Der komplette Roman ist in E-Mail-Form geschrieben, sodass sich das Buch relativ schnell lesen lässt. Im Prinzip liest man nur von den beiden Hauptcharakteren Leo und Emmi, Nebencharaktere gibt es so gut wie gar nicht. Lediglich eine kleine Rolle spielen Emmis Ehemann Bernhard (der gegen Ende sogar ein paar E-Mails mit Leo austauscht), Emmis Freundin Mia und Leos Verflossene Marlene. Anfangs vergeht mir die Zeit im Buch etwas zu schnell, denn schon nach ein paar Seiten kennen sich Leo und Emmi angeblich schon ein gutes Jahr. Man hätte den E-Mail-Verkehr der beiden ruhig noch ein wenig ausschmücken können, sodass der Leser mit den beiden Hauptcharakteren etwas vertrauter wird. Durch das Buch schlängelt sich eine hübsche – auch mal etwas „andere“ – Liebesgeschichte, nur das Ende ist mir persönlich etwas zu abgehackt und schnell gegangen. All das, was sich Emmi und Leo in den vorangegangen 210 Seiten aufgebaut haben, wird auf den letzten Seiten quasi zunichte gemacht. Das Buch hat für mich persönlich kein würdiges Ende; nicht für dieses Buch, was seitenweise so voller Leben und Gefühlen war. Das Ende lässt über so vieles nachdenken, lässt Raum zum Spekulieren und all diese Mutmaßungen machen für jeden Leser einen eigenen individuellen Schluss aus.
Das Hörbuch ist eher ein Hörspiel mit zwei tollen Sprechern, die einem das Buch noch näher bringen und so lebendig halten. Ein klasse Buch mit einer wunderbaren Hörspiel-Version!
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Freitag, 20. Juni 2008
Die Liste - Aneva Stout
Am Freitag, 20. Jun 2008 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 2 von 5 Sternen
Inhalt: Die moderne Großstädterin lernt in einem Café einen attraktiven Mann kennen. Möglichkeit a: Er ist Mr. Perfect. Möglichkeit b: Er ist es nicht, aber die verzweifelte Singlefrau redet es sich einige Wochen lang erfolgreich ein. Möglichkeit c: Sie hat Humor und verarbeitet ihre vermeintliche Verliebtheit und andere Katastrophen des Alltags in einer umwerfend komischen Liste.
Kritik: Ein außergewöhnliches kleines Büchlein, das dadurch besticht, dass jeder Satz als ein sog. Kapitel bezeichnet wird. Insgesamt ca. 781. Deshalb lässt sich der Liebesroman, wenn man es denn so nennen mag, in weniger als einer halben Stunde lesen. Da ist es natürlich klar, dass man rein gar keinen Bezug zu den "Hauptcharakteren" aufbauen kann und auch sonst keinerlei Verbindung zu dem Buch sieht.
Eine nette kleine Liste eben, die nicht gerade von schriftstellerischem Talent zeugt.
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