Freitag, 29. August 2008
Der Geist von Sleepy Hollow - Chris Mould


Bewertung: 4 von 5 Sternen

Inhalt: Wer fürchtet sich vor dem kopflosen Reiter, der mitten in der Nacht durch Sleepy Hollow galoppiert? Dieses fantastisch illustrierte Buch enthält zehn gruselige Geistergeschichten, die auch dem nervenstärksten Leser die Haare zu Berge stehen lassen.

Kritik: Allein das Cover war für mich schon Grund genug dieses Buch zu lesen. Endlich mal ein Kinder-Vorlesebuch mit klassischen Schauergeschichten und nicht diesem neumodischen Quatsch. Und auch die Zeichnungen dazu sind einfach nur bestens gelungen. Die 10 Gruselgeschichten sind so kurz, dass es auch für die Jüngsten bestens zum Verständnis geeignet ist.

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Herr Hase und Frau Bär - Christa Kempter


Bewertung: 3 von 5 Sternen

Inhalt: Frau Bär mag es gemütlich. Sie isst fürs Leben gerne Honigbrote und hinterlässt mit ihren großen Tatzen auch hier und da mal ein paar klebrige Spuren. Sehr zum Missfallen von Herrn Hase. Denn Herr Hase ist ausgesprochen ordentlich. Kann eine solche Hausgemeinschaft gut gehen? Zuerst nicht. Aber dann merken die beiden, dass unterschiedliche Gepflogenheiten durchaus auch ihren Vorteil haben können.

Kritik: Bei "Herr Hase und Frau Bär" fühlt man sich ein klein wenig in die Welt von 'Winnie Puh' hineinversetzt, in der sich auch all die kleinen Tiere in Höhlen, Bäumen und Baumstämmen ihr eigenes kleines Reich gründen. Frau Bär zieht nämlich im Haus von Herrn Hase als Untermieter ein und anfangs verstehen sich die zwei gar nicht gut. Doch das ändert sich, als sich ihre Wege zwangsläufig eines Abends zusammenführen. Ein nettes Bilderbuch ohne wirklich großartigen Hintergrund mit hübschen Zeichnungen.

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Mittwoch, 27. August 2008
Du schaffst das, Ole! - Amber Stewart


Bewertung: 4 von 5 Sternen

Inhalt: Ole, der kleine Otter, weiß ganz genau, was er schon alles kann. Zum Beispiel, durch den Matsch schlittern, wunderschöne Sandburgen bauen oder Purzelbäume schlagen. Nur schwimmen kann er nicht. So sehr er sich auch bemüht, es will ihm einfach nicht gelingen. Du musst klein anfangen, sagt seine Schwester da zu ihm. Glaub mir, wenn du klein anfängst, schaffst du alles, was du willst! Und so fängt Ole klein an. Schritt für Schritt lernt er jeden Tag ein wenig mehr. Und schließlich überrascht er seine Familie und seine Freunde mit etwas ganz Großem!

Kritik: Genauso wie "Mein allerliebstes Schnuffeltuch" wird bei dem Nachfolger "Du schaffst das, Ole!" auf ein ansprechendes Äußeres geachtet. Der samtene Stoffeinband macht das Buch zu einem wahren Sammlerstück. Und auch die Zeichnungen überzeugen wieder genauso stark. Diesmal muss der kleine Otter Ole lernen, zu schwimmen, was ihm beim besten Willen nicht leicht fällt. Das pädagogische Hintergrund dabei wieder: Lernen aus kleinen Schritten große zu machen und es zu etwas zu bringen, wenn man es nur möchte.

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Mein allerliebstes Schnuffeltuch - Amber Stewart


Bewertung: 4 von 5 Sternen

Inhalt: Das Hasenmädchen Böhnchen kann schon eine ganze Menge. Aber auch wenn sie jeden Tag ein Stückchen wächst, ist sie sicher: Für ihr allerliebstes Schnuffeltuch wird sie niemals groß genug sein! Und damit es ihr keiner wegnehmen kann, versteckt sie es an einem ganz geheimen Ort. Doch, oje, das Versteck ist so gut, dass Böhnchen es am Abend nicht wiederfindet! Wie soll sie nur ohne ihr Schnuffeltuch einschlafen können?

Kritik: Allein die Aufmachung dieses Buches ist schon so ansprechend, dass man einen Blick hineinwagen muss. Das kleine Häschen kann und will sich einfach nicht von seinem Schnuffeltuch trennen, bis es lernt auch mit anderen Dingen Spaß zu haben und sich zu beschäftigen. Ich persönlich würde dieses Bilderbuch schon fast unter die Pädagogischen Bilderbücher einordnen, da es doch unweigerlich vermitteln soll, wie Kinder lernen müssen ohne ihr liebstes Schnuffeltuch auszukommen. Die Zeichnungen dazu sind übrigens allerliebst!

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Lieselotte im Schnee - Alexander Steffensmeier


Bewertung: 5 von 5 Sternen

Inhalt: Lieselotte hat viel zu tun: Sie muss für Weihnachten zusammen mit dem Briefträger viele Pakete austragen. Endlich hat sie nur noch die Päckchen für ihre Freunde in der Tasche und macht sich müde und erschöpft auf den Heimweg. Inzwischen schneit und schneit es, Lieselotte verirrt sich, sucht den Weg nach Hause und weiß nicht, wo sie ist.

Kritik: Auch beim 2. Teil des Bilderbuchklassikers "Lieselotte" handelt es sich wieder um ein grandioses Kinderbuch. Diesmal ist Lieselotte als Postbotin in der Weihnachtszeit unterwegs und versucht jedem Kind seine Geschenke rechtzeitig zu bringen. Dabei verirrt sie sich jedoch. Alexander Steffensmeier versteht es, der Kuh Lieselotte den entsprechenden Witz und Charme zu verleihen, um sie zu einer der beliebtesten Charaktere des Bilderbuch-Genres zu machen.

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Die Schlittenfahrt - Rose Pflock


Bewertung: 3 von 5 Sternen

Inhalt: Endlich! Der erste Schnee ist da. Matz, Fratz und Lisettchen können es kaum erwarten: Sie wollen Schlitten fahren! Und Papa soll mitkommen. Der aber ist gar nicht begeistert von der Idee bis er zum ersten Mal mit seinen Kindern die Piste hinuntersaust. Und weil Schlittenfahren so viel Spaß macht, kommt es, dass bald auch die Mama und somit die ganze Hörnchenfamilie den verschneiten Hang hinuntersaust.

Kritik: Auf den ersten Blick verspricht "Die Schlittenfahrt" von Rose Pflock mehr, als das Buch dann in Wirklichkeit hält. Die Zeichnungen sind zwar nett, doch handelt es sich hier ansonsten um ein ganz einfaches Bilderbuch mit wenig Text und vielen kleinen Reimen. Als Geschenk zur Weihnachtszeit geeignet, doch wird es vermutlich beim einmaligen Lesen und Betrachten bleiben.

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Monster-Party - Marcus Pfister


Bewertung: 3 von 5 Sternen

Inhalt: Gibt es freundliche Monster? Durchaus. Die Geschwister Luca und Sophie entdecken die liebenswürdigen Mitbewohner in ihrem Haus, einen nach dem andern. Das Wärmflaschenmonster wohnt unter dem Bett im Kinderzimmer. Das Skischuhmonster lebt im Keller und freut sich, dass es endlich aus seinem Versteck hervorkommen kann. Nachdem Luca und Sophie alle Hausmonster ausfindig gemacht haben, machen sich alle zusammen auf zur großen Monsterparty.

Kritik: Das neue Buch von Marcus Pfister besticht durch wirklich nette Monster-Pop-Ups. Jedes Monster, das so ziemlich jedes Kind kennen wird, ist vertreten. Vom Unterm-Bett-Monster bis hin zum Schrank-Monster sind alle vertreten, doch diese Monster sind nette Monster. Pfister erkennt es wieder einmal, wie man kleinen Kindern die Angst vor großen Dingen nimmt und überzeugt mit einer lustigen Grafik.

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Lieselotte lauert - Alexander Steffensmeier


Bewertung: 5 von 5 Sternen

Inhalt: Lieselotte ist wirklich eine blöde Kuh. Zumindest findet das der Postbote, der ihr und ihren Marotten schutzlos ausgeliefert ist. Denn das Tier hat schon beim Melken nur eins im Sinn: Dem Postboten, sobald er auf seinem gelben Fahrrad auf dem Bauernhof auftaucht, mächtig zu erschrecken. Das Lauern ist Lieselottes Lebenszweck geworden: bis dem Briefträger eine grandiose Idee kommt, die beider Leben plötzlich auf den Kopf stellt - und das, obwohl die Aktion fast gründlich in die Hose gegangen wäre.

Kritik: Bilderbücher über Kühe sind beliebt und weit verbreitet. Doch Lieselotte ist etwas ganz anderes. Sie liebt es nämlich tagtäglich den Postboten zu erschrecken auf seinem Fahrrad.
Allein dieser Grundgedanke ist schon niedlich genug, doch noch dazu kommen diese wirklich hübschen Zeichnungen und der sehr lustige Text! All dies macht "Lieselotte lauert" zu einem der besten Bilderbücher, die der Markt momentan zu bieten hat!

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Die Hühnerweihnacht - Mecka Lind, Lars Rudebjer


Bewertung: 4 von 5 Sternen

Inhalt: Ein winterliches Hühnerabenteuer! Als der Winter kommt und Weihnachten vor der Tür steht, sind der Hahn Tocke und seine 23 Hühner völlig aus dem Häuschen. Noch nie haben die Hühner Schnee gesehen. Sie veranstalten eine Schneeballschlacht nach der anderen, fahren Schlitten und bauen Schneehähne. Sie haben einen Riesenspaß bis Tocke eines Tages verkündigt: Auf geht's in den Wald, jetzt holen wir uns einen Weihnachtsbaum! Doch dabei gerät Tockes Lieblingshuhn Polly in Gefahr. Werden Tocke und die anderen Polly helfen können?

Kritik: Endlich mal wieder ein total niedliches Bilderbuch von nordischen Schrifstellern und Malern! Dass das Buch einen "nordischen Touch" hat, merkt man ihm schon allein wegen des Covers an. Mit Witz und Charme erzählt das Buch von Tocke und seinen Hennen, die gemeinsam das erste Weihnachten erleben. Wirklich herzallerliebst gezeichnet und geschrieben!

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Dienstag, 26. August 2008
Shopaholic - Judy Waite


Bewertung: 3 von 5 Sternen

Inhalt: Haben. Kaufen. Besitzen. Für die 15-jährige Taylor sind das magische Worte. Shoppen gibt ihr das Gefühl, lebendig zu sein, lustig, leuchtend. Eben ein anderer Mensch. Dabei war ihr das vor kurzem noch gar nicht wichtig - als sie Kat noch nicht kannte. Ihre neue Freundin ist nur glücklich, wenn sie shoppen kann. Also muss Taylor Geld beschaffen, um mithalten zu können - koste es, was es wolle.

Kritik: Die Idee über das Thema "Kaufrausch" zu schreiben, finde ich persönlich sehr gut. Doch die Umsetzung ist Judy Waite bei diesem Buch allerdings nicht sonderlich gut gelungen. Die Story ist zwar gut, aber hat sie doch relativ wenig mit dem Thema "Kaufrausch" und den damit verbundenen Süchten und Abhängigkeiten zu tun. Es wird eher beleuchtet, warum die Protagonistin so wird, wie sie wird, wobei sie - im Gegensatz zu ihrer Freundin Kat - die Kurve gerade noch kriegt. Ein nettes Teenie-Thema mit relativ wenig Tiefgang.

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Gregs Tagebuch 02-Gibt's Probleme - Jeff Kinney


Bewertung: 3 von 5 Sternen

Inhalt: Ein neues Schuljahr hat angefangen, und Greg ist froh, dass er die Sommerferien nun endlich hinter sich lassen kann. Ganz besonders ein Ereignis, das er um jeden Preis geheim halten will. Dummerweise hat Gregs Bruder Rodrick, der keine Gelegenheit ungenutzt lässt, um Greg eins auszuwischen, sein Tagebuch gefunden, und das wohl gehütete Geheimnis droht nun, ans Tageslicht zu kommen.

Kritik: Nun ist auch der 2. Teil von Jeff Kinneys Comic-Roman erschienen, der damals schon viel Aufmerksamkeit geschenkt bekommen hat. Mir persönlich sind die Witze teilweise etwas zu flach, doch wenn man sich erst einmal in die Geschichte von Greg eingefunden hat, liest man das Buch eigentlich sehr schnell. Die Zeichnungen sind trotz alledem genial und gehören zu dem Buch einfach dazu. Ohne diese wäre es wohl nur halb so lustig.

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Die verlorene Weihnachtspost


Bewertung: 4 von 5 Sternen

Inhalt: Gibt es einen schöneren Tag im Jahr als den Weihnachtstag? Der kleine Hase und der Holunderbär vertreiben sich das Warten auf den Weihachtsabend mit einer Schneeballschlacht. Da fällt Ihnen plötzlich ein Brief in die Hände, der eigentlich für den Weihnachtmann bestimmt ist - und schon nimmt das Abenteuer seinen Lauf. Denn um dem kleinen Murmeltierjungen Manni zu helfen, müssen die beiden Freunde eine aufregende Reise durch den Winterwald unternehmen. Und am Ende erleben der kleine Hase und der Holunderbär ein ganz besonderes Weihnachtsfest.

Kritik: Hase und Holunderbär scheinen ein neues Dream-Team aus dem Ars-Edition-Verlag zu sein, was mich persönlich sehr freut, da diese zwei Kinderbuchhelde wirklich etwas ganz besonderes sind. Mit schönen Zeichnungen und einer niedlichen Geschichte verzaubern und Hase und Holunderbär nicht nur ihre kleinen Leser. Und nicht nur zu Weihnachten ist dieses Buch etwas Außergewöhnliches!

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Das Panda-Mädchen - Boris Joh Passacantatando


Bewertung: 4 von 5 Sternen

Inhalt: Eines Tages wird ein Baby von seinen Eltern unter einem Kirschbaum ausgesetzt. Und das nur, weil es ein Mädchen war. Dort liegt es nun so einsam und allein. Doch bald wird es von einem Riesenpandabär gefunden. Und weil das Kind dem Pandabären gefällt und es so allein ist, nimmt der Panda es mit zu sich, um für es zu sorgen, so als wäre es sein eignes Kind.Gemeinsam begann für beide ein neues Leben. Das Mädchen wuchs und wurde größer. Und bald wanderten der Pandabär und das Panda Girl quer durch die Welt der chinesischen Berge, durchschritt Täler und durchschwamm Flüsse. Sie erlebten mehrfach die vier Jahreszeiten und bald war das Mädchen richtig groß und die Pandamutter war der Meinung war, dass es an die Zeit sei, das Mädchen zu dem alten Mönch zu schicken, der ihm das Lesen, das Schreiben und die Kunst der Meditation lehren sollte. Als das Mädchen nach einigen Jahren beim Mönch viel gelernt hatte und richtig erwachsen war, entschied es sich, den alten Mönch zu verlassen und zu seiner geliebten Pandamutter zurückzukehren. Und also machte es sich auf den Weg und suchte sie.

Kritik: Eine wunderschöne, warmherzige Bilderbuchgeschichte, die keine gewöhnliche Tiergeschichte behandelt. Die Zeichnungen sind sehr schön und jeder Satz veranlasst den Leser dazu sich die Worte bewusst zu machen, die er gerade gelesen hat. Ein Bilderbuch also, das nicht nur für Kinder bestimmt ist.

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