Samstag, 6. September 2008
Die Chemie des Todes - Simon Beckett


Bewertung: 4 von 5 Sternen

Inhalt: David Hunter war der beste forensische Anthropologe Englands, bis ein tragischer Unfall sein Leben für immer veränderte. Aber der Tod lässt David einfach keinen Frieden.

Kritik: Seit langem mal wieder ein Thriller, den ich durchgängig lesen konnte und der wirklich fesselnd war!
David Hunter ist zwar der typische Krimi-Held, der rein zufällig in einen Fall der Polizei reingezogen wird und rein zufällig zum Ende hin alles auflöst. Doch Beckett versteht es, seiner Figur doch zumindest so viel eigenständiges einzuhauchen, dass man keinerlei Probleme hat mit der Hauptfigur Freundschaft zu schließen. Dass in dem Buch jedoch eine kleine Liebelei vorkommen muss, war mir zumindest schon von Anfang an klar. Doch zum Glück wird diese nicht sonderlich ausgeschmückt, sondern bleibt immer schön im Hintergrund und stört somit nicht.
"Die Chemie des Todes" ist auf jeden Fall einer der besten Krimis/Thriller, den ich seit langem gelesen habe!

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Samstag, 30. August 2008
Sehen wir uns morgen? - Alice Kuipers


Bewertung: 2 von 5 Sternen

Inhalt: Claire und ihre Mutter verpassen sich ständig. Dann hinterlassen sie Nachrichten an der Kühlschranktür - mit Einkaufslisten, Verabredungen, kleinen Geschichten aus ihrem Leben. Bis Claires Mutter eines Tages eine Entdeckung macht, nach der nichts mehr ist wie zuvor. Und Mutter und Tochter auf den kleinen Zetteln so viel mehr unterbringen müssen als bisher.

Kritik: Dieses Buch ist mal wieder der klassische Beweis für "Gute Idee - schlechte Umsetzung". Wie kann man ein Thema wie Brustkrebs nur so flach und schnell abhandeln? Und das auch noch in Form von klitzekleinen Kühlschrankzettelchen, die oft nur aus einer Zeile bestehen. Mal abgesehen vom literarischen Aspekt, frage ich mich auch, was die Verlage dazu anspornt solche "Manuskripte" (falls man das denn so nennen kann) zu drucken. Lustig finde ich auch, dass vorne drin steht, dass Alice Kuipers bis jetzt nur Kurzgeschichten geschrieben hat und 'Sehen wir uns morgen?' ihr erster Roman sei. Was bitte, wenn nicht eine Kurzgeschichte, soll dieses Buch darstellen? Für mich absolut nicht lesenswert.

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Freitag, 29. August 2008
Der Geist von Sleepy Hollow - Chris Mould


Bewertung: 4 von 5 Sternen

Inhalt: Wer fürchtet sich vor dem kopflosen Reiter, der mitten in der Nacht durch Sleepy Hollow galoppiert? Dieses fantastisch illustrierte Buch enthält zehn gruselige Geistergeschichten, die auch dem nervenstärksten Leser die Haare zu Berge stehen lassen.

Kritik: Allein das Cover war für mich schon Grund genug dieses Buch zu lesen. Endlich mal ein Kinder-Vorlesebuch mit klassischen Schauergeschichten und nicht diesem neumodischen Quatsch. Und auch die Zeichnungen dazu sind einfach nur bestens gelungen. Die 10 Gruselgeschichten sind so kurz, dass es auch für die Jüngsten bestens zum Verständnis geeignet ist.

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Herr Hase und Frau Bär - Christa Kempter


Bewertung: 3 von 5 Sternen

Inhalt: Frau Bär mag es gemütlich. Sie isst fürs Leben gerne Honigbrote und hinterlässt mit ihren großen Tatzen auch hier und da mal ein paar klebrige Spuren. Sehr zum Missfallen von Herrn Hase. Denn Herr Hase ist ausgesprochen ordentlich. Kann eine solche Hausgemeinschaft gut gehen? Zuerst nicht. Aber dann merken die beiden, dass unterschiedliche Gepflogenheiten durchaus auch ihren Vorteil haben können.

Kritik: Bei "Herr Hase und Frau Bär" fühlt man sich ein klein wenig in die Welt von 'Winnie Puh' hineinversetzt, in der sich auch all die kleinen Tiere in Höhlen, Bäumen und Baumstämmen ihr eigenes kleines Reich gründen. Frau Bär zieht nämlich im Haus von Herrn Hase als Untermieter ein und anfangs verstehen sich die zwei gar nicht gut. Doch das ändert sich, als sich ihre Wege zwangsläufig eines Abends zusammenführen. Ein nettes Bilderbuch ohne wirklich großartigen Hintergrund mit hübschen Zeichnungen.

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