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Sonntag, 21. September 2008
Kalt bis ans Herz - Jacqueline Remy
Am Sonntag, 21. Sep 2008 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 2 von 5 Sternen
Inhalt: Rose ist jung und schön, kühl und erfolgreich. Alles scheint sie unter Kontrolle zu haben, auch die Männer. Doch als sie wider Willen zum ersten Mal in ihre Heimatstadt zurückkehrt, holt sie ein dunkles Familiengeheimnis ein. Findet sie den Weg zu sich selbst oder wird sie daran zerbrechen?
Kritik: Zum einen verstehe ich ehrlich gesagt die Genrebezeichnung für dieses Buch nicht. Psychothriller ist meines Erachtens gänzlich daneben gegriffen. Die Story ähnelt eher einem tragischen Familienroman, bei dem es zwar im Grunde genommen um einen Mord geht, der allerdings schon so viele Jahre zurückliegt, dass man von Thriller o.ä. keinesfalls mehr sprechen kann. Man merkt des Weiteren sehr schnell, dass es kein deutscher oder englischer, bzw. amerikanischer Roman ist. Dass die Autorin aus Frankreich kommt, erkennt man vor allem am Schreibstil. Zu anfangs wirkt die Geschichte auch sehr holprig und man muss sich erst einmal zurechtfinden, damit ein flüssiges Lesen gewährleistet werden kann. Der Hauptcharakter Rose ist - auch wenn man ihre tragische Geschichte kennt - nicht wirklich liebenswürdig oder sympathisch. Ein Buch also, das man nicht unbedingt gelesen haben muss.
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Freitag, 19. September 2008
Das Lächeln der Sterne - Nicholas Sparks
Am Freitag, 19. Sep 2008 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 2 von 5 Sternen
Inhalt: Adrienne Willis ist in tiefer Sorge um ihre Tochter Amanda. Seit dem Tod ihres Mannes ist Amanda in ihrer Trauer gefangen und bringt immer weniger Kraft auf, für sich und ihre beiden kleinen Söhne zu sorgen. Um ihr Mut zu machen, beschließt Adrienne, Amanda ein Stück ihrer Vergangenheit anzuvertrauen, ein Geheimnis, das sie lange in ihrem Herzen verborgen hatte.
Kritik: Pünktlich zum Film habe ich mir endlich mal vorgenommen ein Buch von Nicholas Sparks zu lesen. Und ich muss sagen, dass meine wenigen Erwartungen, die ich an das Buch hatten auch nach dem Lesen nicht sonderlich in die Höhe getrieben werden konnte. Viel Herzschmerz und ganz besonders viel BlaBla. Teilweise erinnerte mich der Stil, als Adrienne ihrer Tochter Amanda von der Geschichte mit Paul erzählt, an eine Nacherzählung eines Viertklässlers. Nicht aufgrund der vielen sprachlichen Fehler - die gibt es nicht - aber aufgrund dieser gähnenden Langeweile und diesem ewigen Geplapper. Auch die Geschichte an sich ist nicht sonderlich ausgereift, am Anfang waren sogar zu viele Personen auf einmal, sodass man wirklich immer wieder zurückblättern musste, wer denn jetzt eigentlich nochmal wer war. Nicholas Sparks kann ich somit also getrost von meiner "Noch zu lesenden Autoren"-Liste streichen.
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Mittwoch, 17. September 2008
Für jede Lösung ein Problem - Kerstin Gier
Am Mittwoch, 17. Sep 2008 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 5 von 5 Sternen
Inhalt: Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka - und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist so eine Sache, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält.
Kritik: "Für jede Lösung ein Problem" ist endlich mal wieder ein richtig genialer Frauenroman! Ganz viel Spaß und ein klitzekleines bisschen Liebe, aber keinesfalls zu viel. Kerstin Gier hat den Dreh raus, wie man seine Leser in seinen Bann zieht und wie man seine Hauptfigur so sympathisch wie möglich darstellt. Gerri ist einfach nur genial, ebenso wie ihre Sprüche, ihre verrückte Familie und ihre durchgeknallten Freunde. Da wünscht man sich doch glatt Teil dieses Ganzen sein zu können, um all den Spaß, den Gerri im Alltag bestreitet, teilen zu können. Und schon rückt das Problem, das sie ja eigentlich hat - nämlich sich umzubringen - geschwind in den Hintergrund. Natürlich wird das Thema 'Selbstmord' ein wenig auf die leichte Schulter und teilweise sogar auf die Schippe genommen, aber es wäre auch falsch etwas anderes zu erwarten, wenn man Autorin, Cover und Klappentext kombiniert.
Ein wirklich herrliches Buch, das sich so schnell lesen lässt, dass man von Kerstin Gier gar nicht genug bekommen kann!
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