... neuere Einträge
Samstag, 14. März 2009
Auf den Spuren des dicken Bumbu (Hase und Holunderbär)
Am Samstag, 14. Mär 2009 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 5 von 5 Sternen
Inhalt: Ups, was ist das? Plötzlich fällt der kleine Hase beim Spazierengehen in ein Loch! Und da ist nicht nur ein Loch, da sind ganz viele - einen riesengroße Fußspur zieht sich quer durch die große Wiese! Gemeinsam mit dem Holunderbären macht sich der kleine Hase auf, der Spur zu folgen. Wer steckt hinter dem gewaltigen Trampelpfad? Zieht etwa das gefürchtete Hasenheidemonster durch die Gegend? Die beiden Freunde wissen genau: Sie müssen das Monster suchen! Denn so gefährlich kann kein Wesen sein, dass es ihnen Angst machen würde! Oder etwa doch?
Kritik: Schon kurz nach dem 2. Band von 'Hase und Holunderbär' erschien jetzt der 3. Teil um die zwei Freunde aus dem Hasenheidewald. Mit tollen Zeichnungen und einer gewitzten Geschichte schafft es ArsEdition immer wieder mich vollauf für diese zwei Gesellen zu begeistern! Und zum Glück wird auch die tolle leserliche Schrift beibehalten, die ich bis jetzt noch in keinem weiteren (Kinder-)Buch entdecken konnte.
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
Mittwoch, 11. März 2009
Ottoline und das Schulgespenst - Chris Riddell
Am Mittwoch, 11. Mär 2009 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 5 von 5 Sternen
Inhalt: Ottoline und Mr. Munroe begleiten Ottolines neue Freundin aufs Internat. Hier steht nicht nur Teller-Jonglieren, Luft-Floristik und Kicherkurs auf dem Stundenplan. In der neuen Schule scheint es auch zu spuken. Aber schon bald haben die beiden einen Verdacht, wer das Gespenst sein könnte.
Kritik: Mit dem zweiten Band um Ottoline und Mr. Munroe hat Chris Riddell nicht nur einen würdigen Nachfolger, sondern auch einen viel besseren Teil geschaffen! Allein die neuen Charaktere, die hinzugekommen sind, wurden mit so viel Liebe zum Detail ausgearbeitet - ich erinnere da immer wieder gerne an Murmel, das patagonische Pony mit Heimweh. Einfach nur niedlich. Für kleine Kinder ist dieses Buch eigentlich fast schon zu schade, da es fraglich ist, ob die Detailgenauigkeit gewürdigt werden kann.
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
Samstag, 14. Februar 2009
Bis(s) zum Ende der Nacht - Stephenie Meyer
Am Samstag, 14. Feb 2009 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 4 von 5 Sternen
Inhalt: Wenn man vom dem getötet wird, den man liebt, hat man keine Wahl. Wie kann man fliehen, wie kämpfen, wenn man damit dem Geliebten wehtun würde? Wenn das eigene Leben das Einzige ist, was man dem Geliebten geben kann, wie kann man es ihm dann verweigern?Wenn es jemand ist, den man wirklich liebt? Ein Jahr voller Glück, aber auch voller Schmerz liegt hinter Bella. Ein Jahr, in dem sie fast zerbrochen wäre, weil ihre Leidenschaft für Edward und ihre innige Freundschaft zu Jakob einfach unvereinbar sind. Aber nun ist ihre Entscheidung gefallen. Unwiderruflich, auch wenn es so aussieht, als setze sie eine Entwicklung in Gang, die möglicherweise verheerend für sie alle ist.Noch hofft Bella, die verschieden Fäden ihres Leben wieder zusammenführen zu können, da droht alles für immer zerstört zu werden.
Kritik: Irgendwann schließt sich der Kreis, das gilt wohl auch für den von Bella und Edward. Und ich muss sagen, so sehr ich diese Bücher und ihre Figuren auch liebe, bin ich dennoch froh darüber, dass kein weiterer Teil mehr folgen wird.
Man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist und das ist – bedenkt man den letzten Satz von „Bis(s) zum Ende der Nacht“ – eindeutig jetzt der Fall. Die Ursprungsstory (Mädchen aus der Stadt liebt wunderschönen Vampir) scheint selbst für den 4. Teil keinerlei Gesprächsstoff mehr herzugeben, weshalb sich Stephenie Meyer nun doch dafür entscheidet ihre Bella verwandeln zu lassen.
Die ursprüngliche Romantik von Teil 1 und 2 (hach, war das schööön!) geht meines Erachtens ein wenig verloren, bzw. unter in all den Kämpfen zwischen den Cullens und den Volturi. Die ganzen Ereignisse, die Bella betreffen, erlebt ein „normaler Mensch“ in einem ganzen Leben, Bella nimmt sich dafür sage und schreibe 1 Jahr Zeit.
Die Hauptcharaktere nehmen Wandlungen vor mit denen ich, wenn ich da an „Bis(s) zum Morgengrauen“ zurückdenke, niemals gerechnet hätte.
Ich finde das Buch keinesfalls schlecht, im Gegenteil. Stephenie Meyer beeindruckt vor allem wieder mit ihrer Sprachgewandtheit und Wortspielereien, was mich jedes Mal aufs Neue fasziniert. Doch Bella und Edward sind einfach nicht mehr dieselben – sie sind nicht mehr so, wie ich sie kennen und lieben gelernt habe, was ein wenig Wehmut bei mir hinterlässt; diese zwei waren nämlich große Buchcharaktere, die mich lange begleitet haben und auch noch lange begleiten sollen. Doch ab Band 3 kippte die ganze Storyline ein wenig und driftete in andere Richtungen ab. In Richtungen, die ich in anderen Büchern überhaupt nicht gerne mag. Viel Kampf, viel Fantasy.
Stephenie Meyer hinterlässt bei mir somit ein lachendes und ein weinendes Auge. Dass Bella und Edward wohl nicht mehr in ein neues Buch zurückkehren werden, scheint festzustehen. Doch Frau Meyers Abschluss ist grandios und nur zu gern erinnere ich mich an ihre letzten Worte: „And then we continued blissfully into this small but perfect piece of our forever...“
Permalink (0 Kommentare) Kommentieren
... ältere Einträge

