Donnerstag, 9. Juli 2009
Jim Knopf und die Wilde 13 - Michael Ende


Bewertung: 3 von 5

Inhalt: Dies ist das zweite große Abenteuer der beiden berühmten Lokomotivführer, denen kein Weg zu weit, kein Wasser zu tief und kein Berg zu hoch ist, um ihr Ziel zu erreichen.

Kritik: Die zweiten Abenteuer von Jim Knopf und Lukas gefallen mir leider nicht ganz so gut wie die ersten. Die Erlebnisse der beiden liegen alle relativ nahe beieinander und vermischen sich somit hin und wieder ein wenig.
Nichts destotrotz hat Michael Ende seinen wunderbaren Schreibstil gehalten und ist immer wieder für neue Überraschungen gut. Und neben altbekannten Freunden trifft man natürlich auch immer wieder auf neue Weggefährten von Lukas und Jim Knopf. Für mich gehören die Abenteuer dieser zwei Gesellen auf jeden Fall zu den Klassikern der Kinder- und Jugendbücher.

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Montag, 6. Juli 2009
Wünschst du dir keinen Engel? - Isabel Abedi


Bewertung: 4 von 5 Sternen

Inhalt: Ein Junge verliebt sich in ein Mädchen, das als Engel verkleidet in einem Kaufhaus jobbt. Ein Mädchen begegnet einem rätselhaften Jungen in Los Angeles - der Stadt der Engel. Und winzig kleine Geschöpfe wie aus Luft und Nebel schweben durch eine frische Vollmondnacht.

Kritik: Arena feiert sein 60jähriges und bringt pünktlich dazu ein paar kleine, aber feine Sonderausgaben von angesehenen Arena-Autoren heraus. Unter anderem auch "Wünschst du dir keinen Engel?" von Isabel Abedi. Drei kleine Geschichten schmücken den Jubiläumsband und allesamt handeln sie von Engeln. So kurz die Geschichten auch sein mögen, so wundervoll bringt Isabel Abedi wieder das zu Papier, was meines Erachtens nur ganz wenigen sonst noch gelingt. Sie entführt den Leser wieder einmal in eine Welt, die ihn um ihn herum alles vergessen lässt.

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Montag, 22. Juni 2009
Imago - Isabel Abedi


Bewertung: 3 von 5 Sternen

Inhalt: Wanja liebt sie - diese Minuten vor Mitternacht, kurz bevor auf ihrem Radiowecker alle vier Ziffern auf einmal wegkippen und eine ganz neue Zeit erscheint. Doch heute um Mitternacht verändert sich nicht nur das Datum für Wanja. Sie bekommt eine geheimnisvolle Einladung zu der Ausstellung "Vaterbilder". Und damit einen Schlüssel, der die Tür zu einer anderen Welt öffnet: in das Land "Imago".

Kritik: Nachdem ich nun auch den dritten Roman (meine Lesereihenfolge war allerdings nicht die korrekte) von Isabel Abedi gelesen habe, muss ich sagen, dass sie sich direkt in mein Herz geschrieben hat und von nun an zu meinen Lieblingsautoren gehört.
Genauso geheimnisvoll und unvorbereitet wie auch an ihre anderen Bücher, wird man an 'Imago' herangeführt und muss mit der Zeit immer mehr zwischen den Zeilen lesen und viel deuten, was so nicht auf Papier geschrieben wurde. Doch genau das macht die Spannung bei Abedis Romanen meines Erachtens aus!
Storytechnisch gefällt mir 'Imago' zwar leider nicht ganz so gut wie 'Whisper' oder etwa 'Isola', doch hat auch dieses Buch wieder etwas von der düsteren, aber doch irgendwie angenehmen Atmosphäre, die einem selbst nach dem Lesen noch so lang erhalten bleibt.

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Hier kommt Lola! - Isabel Abedi


Bewertung: 5 von 5 Sternen

Inhalt: Lola hat einen brasilianischen Vater, eine 80 Zentimeter große Tante und ein paar Millionen Fans, wenn sie sich nachts in die berühmte Sängerin Jacky Jones verwandelt. Was Lola nicht hat, ist eine beste Freundin - und die wünscht sie sich am allermeisten. Doch in Lolas neuer Schule gibt es nur diese komische Flo, die entsetzlich nach Fisch stinkt. Und Annalisa besucht sie ausgerechnet in dem Moment, als Lolas Vater splitterfasernackt und fuchsteufelswild durch die Wohnung stürmt, weil ihn seine Tochter versehentlich den ganzen Tag im Badezimmer eingesperrt hat. Klarer Fall: In Sachen Freundin muss sich Lola etwas anderes überlegen. So schickt sie ihren Herzenswunsch per Luftballon in den Himmel. Und bekommt eine geheimnisvolle Flaschenpost zurück.

Kritik: Cool, cooler, LOLA! Ich bin hellauf begeistert von Abedis blondem Wirbelwind Lola. Sie ist zwar erst 9 Jahre alt, hat dafür aber schon allerhand Unsinn im Kopf. Doch auch Lola hat ihre nachdenklichen Seiten, immerhin möchte sie endlich eine beste Freundin haben, doch das ist gar nicht so einfach. Doch Lola wäre nicht Lola, wenn ihr nichts einfallen würde!
Isabel Abedi schreibt mit solch einer Gelassenheit, einem tollen Humor und einer kindlichen Art, dass es kein Problem ist, die 200 Seiten in einem Rutsch durchzulesen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich derart begeistert bin von dem quietschfidelen Lockenkopf! Kinder: Lest Lola!

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