Donnerstag, 17. September 2009
Traummann an der Angel - Mary Janice Davidson


Bewertung: 3 von 5 Sternen

Inhalt: Dr. Frederika Bimm, kurz Fred genannt, ist eine Meerjungfrau. Doch weder ist sie blond, noch wohlproportioniert und schon gar nicht keck. Im Wasser ist sie allerdings ganz in ihrem Element. Umso schlimmer, dass offenbar jemand den Hafen ihrer Heimatstadt mit Abwässern vergiftet. Fred muss den Schuldigen finden! Unterstützung erhält sie dabei von dem attraktiven Meeresbiologen Thomas und dem ungezähmten Prinz des Unterwasservolkes, der Fred zu seiner Frau machen will. Schnell schlagen die Wogen der Gefühle hoch.

Kritik: Als ich das erste Mal von MJ Davidson's Meerjungfrauen-Reihe gelesen habe, war ich natürlich sofort Feuer und Flamme, denn nach den ganzen Werwölfen und Vampiren musste ja auch mal wieder etwas neues folgen! Leider ist die Umsetzung mal wieder nicht ganz so gut gelungen, wie die Inhaltsangabe versprochen hat. Die Story beläuft sich nur auf knappe 220 Seiten und wirklich viel Romantik kommt auch nicht zum Vorschein. Ich hoffe hierbei auf den zweiten Teil, denn so abrupt wie "Traummann an der Angel" aufhört, kann ich mir durchaus eine Fortsetzung vorstellen. Die Charaktere sind auch noch etwas undurchsichtig, weshalb ich die Protagonistin Fred auch noch nicht sonderlich in mein Herz schließen konnte.

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Donnerstag, 3. September 2009
Wir kaufen einen Zoo - Benjamin Mee


Bewertung: 3 von 5 Sternen

Inhalt: Benjamin Mee fackelte nicht lange. In Südengland stand ein Zoo zum Verkauf. Und er, der Wissenschaftsjournalist, der sich gerade erst mit seiner Familie in Frankreich niedergelassen hatte, erkannte sofort seine neue Berufung. Das Wohnhaus eine Bruchbude, die Gehege ein Sicherheitsrisiko, die Tiere verwahrlost. Doch gegen alle Widerstände riss die Familie das Ruder herum und eröffnete den Zoo in neuem Glanz.

Kritik: Bei diesem Buch ist leider mal wieder der folgende Fall eingetroffen: "Gute Idee, schlechte Umsetzung". Der Klappentext von "Wir kaufen einen Zoo" verspricht ein wenig mehr als das Buch letztendlich hergibt. Es geht viel mehr um die Lebensgeschichte des Autors Benjamin Mee, als um die Tiere im Zoo oder deren Leben. Auch der Tod von Mee's Frau wird relativ sachlich abgewickelt, was mich beim Lesen immer wieder sehr gestört hat. Dieser Bericht eines Mannes, der sich kurzerhand einen Zoo kauft, ist interessant zu lesen, doch man verpasst andererseits auch nichts, wenn man das Buch nicht gelesen hat.

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Sonntag, 30. August 2009
Die Mütter-Mafia - Kerstin Gier


Bewertung: 5 von 5 Sternen

Inhalt: Es gibt sie, die perfekten Mamis und Bilderbuch-Mütter, die sich nur über Kochrezepte, Klavierlehrer und Kinderfrauen austauschen. Doch eigentlich sind sie der Albtraum jeder Vorstadtsiedlung. Dagegen hilft nur eins. Sich zusammenrotten und eine kreative Gegenbewegung gründen: die "Mütter-Mafia"! Ab jetzt müssen sich alle braven Muttertiere warm anziehen.

Kritik: Seit langem habe ich nicht mehr so gelacht bei einem Buch wie bei Kerstin Giers "Mütter-Mafia". Herrlich schräg werden dort die sogenannten Über-Mamis auf die Schippe genommen und fast hat man das Gefühl, dass jede noch so skurrile Abartigkeit keinesfalls ausgedacht, sondern pure Wahrheit ist.
Die Charaktere sind anfangs noch etwas flach, doch gegen Mitte des Buchs entwickelt jeder einzelne von ihnen mehr Profil und Persönlichkeit, sodass man am Ende traurig ist, nicht weiter in der Welt von Constanze und Co. verweilen zu können. Das Schlimme ist, dass diese Supermuttis zwischen all ihren Terminen für ihre Kleinsten das Wichtigste vergessen: Deren Wohlergehen.
Prädikat: Absolut lesenswert!

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