Montag, 18. April 2011
Hundert Jahre ungeküsst - Gabriella Engelmann


Bewertung: 4 von 5 Sternen

Inhalt: Rosalies Glück scheint perfekt. Gerade ist sie von zu Hause ausgezogen, hat ihre Ausbildung zur Hotelkauffrau angefangen und ist frisch verliebt. Das Problem: Auf Rosalie lastet ein Fluch, der besagt, dass ihr siebzehnter Geburtstag in einer Katastrophe enden wird. Kein Grund zur Panik, denkt Rosalie, denn sie glaubt nicht an Märchen - zumindest bis zur Nacht vor ihrem Geburtstag, als sie das verbotenen Turmzimmer des Schlosshotels betritt.

Kritik: Nachdem ich über die Autorin schon sehr viel Gutes gelesen hatte, griff ich also nun endlich mal zu einem ihrer Bücher. "Hundert Jahre ungeküsst" ist eine moderne Dornröschen-Geschichte, die mich sehr schnell in ihren Bann gezogen hatte. Die Charaktere sind zwar teilweise etwas zu "modern", trotzdem schließt man sie rasch ins Herz. Besonders Rosalie und Rene, die beiden Protagonisten, verfügen über einen ganz besonderen Charme. Das Ende kam für mich allerdings etwas überraschend und ich hätte mir gewünscht, dass es etwas "schöner" ausgegangen wäre. Dennoch bin ich nicht abgeneigt weitere Bücher von Gabriella Engelmann zu lesen.

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Montag, 11. April 2011
Gregs Tagebuch 05-Geht's noch? - Jeff Kinney


Bewertung: 4 von 5 Sternen

Inhalt: Greg hat's offenbar eilig, schnell älter zu werden. Aber ist das wirklich so eine gute Idee? Jedenfalls muss er feststellen: Erwachsenwerden ist gar nicht lustig! Denn plötzlich soll Greg "mehr Verantwortung" übernehmen, mehr duschen und Deo benutzen, in der Schule peinliche Aufklärungsvideos ansehen und Bücher über die Pubertät lesen. Und dann verkündet seine Mutter auch noch, dass sie wieder studieren will. Soll Greg sich jetzt etwa seine Pausenbrote selbst schmieren, die Wäsche waschen und den Haushalt schmeißen?

Kritik: Am Anfang war ich noch etwas zögerlich, als ich erfuhr, dass der 5. Teil von Gregs Tagebüchern auf dem Markt ist. Doch schon ab der dritten Seite war ich wieder voll und ganz in Jeff Kinneys Bann gezogen. Ich bin immer wieder begeistert von seinem Humor, der meines Erachtens eher was für die Älteren als für die Jüngeren ist. Der Autor schafft es jedes Mal wieder sich neue brenzlige Situationen für seinen Comichelden Greg auszudenken. Und das ist es auch, was diese Bücher so ausmacht. Sie werden nicht langweilig. Und auch jetzt freue ich mich schon wieder auf einen nächsten Teil von Greg und seiner verrückten Welt.

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Sonntag, 10. April 2011
Hibiskussommer - Alyson Noel


Bewertung: 4 von 5 Sternen

Inhalt: Colby hat es gerade geschafft, in Amandas angesagte Clique aufgenommen zu werden. Eigentlich sollte das der beste Sommer überhaupt werden, sogar der supercoole Levi beachtet sie auf einmal. Da schicken sie ihre Eltern zu ihrer verrückten Tante auf eine griechische Insel am Ende der Welt. Ohne Internetanschluss! Wie soll Colby das überleben? Da lernt sie Yannis kennen, einen süßen griechischen Jungen. Vielleicht doch kein so schlechter Sommer...?

Kritik: Eigentlich griff ich zu "Hibiskussommer" eher aufgrund der Autorin als wegen den Inhalts. Ich wollte sehen, ob die "Evermore"-Autorin auch ganz normale Jugendbücher schreiben kann, ganz ohne Mystik und das ganze Esoterik-Zeug. Und ja, sie kann! Und wie sie kann. Ich bin begeistert von dem Mix aus E-Mails, Blog- und Tagebucheinträgen. Die Geschichte lässt sich sehr leicht und schnell lesen und man hat sofort das Gefühl mit der Protagonistin auf der griechischen Insel Tinos zu sein. Zwar hätte ich am Ende doch gern gewusst, wie genau es mit ihrer Ferienliebe Yannis weitergeht, aber vielleicht lässt das etwas offene Ende ja auf einen zweiten Teil hoffen?

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