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Samstag, 15. September 2007
Zwei Sommer - Britta Keil
Am Samstag, 15. Sep 2007 im Topic 'Buchkritiken'
Bewertung: 4 von 5 Sternen
Inhalt: Die eine kann nicht schlafen, weil sie nicht mehr weiß, wovon sie träumen soll. Die andere will nicht schlafen, weil ihr schönster Traum Wirklichkeit geworden ist. Marie will nicht mehr verliebt sein in Olli. Isa will, dass Olli nur noch in sie verliebt ist. Und Olli, was will der überhaupt? Am Ende des Sommers steht zumindest eines fest: Liebe ist wunderbar und grausam, weil sie sich einfach an keine Spielregeln hält.
Kritik: Dass solche Dreiecksbeziehungen zum Scheitern verurteilt sind, scheint für den außenstehenden Leser klar, doch Britta Keil macht deutlich, dass solch eine Situation zwischen drei Menschen viel mehr ist, als klar. Das Buch besteht zur Hälfte aus Maries und zur Hälfte aus Isas Sicht. Beide beschreiben, wie sie den Betrug und die neue Beziehung aufnehmen und was sie dabei denken. Die Gedankengänge der beiden sind teils sehr verwirrend und abstrus. Und auch wenn es auf den ersten Blick so aussehen mag, als könne man Maries und Isas Sicht getrennt voneinander lesen, wird getäuscht, denn beide Geschichten gehören zusammen, damit sie zu einer werden können. Und am Ende steht fest, dass sich beide da in etwas verrannt haben und schließlich bitter enttäuscht werden. Doch das bedeutet traurigerweise nicht gleich, dass die Freundschaft der beiden Mädchen wieder zu kitten ist.
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Montag, 3. September 2007
Verlagstelefonate oder: Der scheiternde Versuch ein Buch zu bestellen
Am Montag, 3. Sep 2007 im Topic 'Von allem etwas'
Nicht immer kann man Bücher, die für Kunden bestimmt sind, über Barsortimente bestellen, sodass man hin und wieder
auch mal beim Verlag selbst anrufen muss, um das gewünschte Buch zu beordern.
Nicht immer ganz einfach, wie folgendes Beispiel zeigt:
Telefonnummer im Adressbüchlein der Buchhandlung gesucht.
Gefunden.
Angerufen.
"Dienst nicht möglich"
(Aha)
Telefonnummer im Banger (Adressverzeichnis für Verlage) herausgesucht.
Angerufen.
Aufgelegt.
(Hm?)
Nochmal angerufen.
Besetzt.
(Na gut)
Verlag im Internet gefunden und unter 'Kontakte' gesucht.
Mehrere Telefonnummern gefunden.
Erste Nummer angerufen.
Verschreckter Mitbürger meldet sich.
Nein, er sei kein Buchverlag.
(Menno!)
Zweite Nummer von Internetseite angerufen.
Ein Herr meldet sich.
(Jaaaaaaa!)
Kann ich bei Ihnen ein Buch bestellen?
Nein.
(Nein?!?)
Er gebe mir die Nummer von seiner Auslieferung.
(*schnüff* Na gut)
Auslieferung angerufen.
Herr dran.
Kann ich ein Buch bei Ihnen bestellen?
Noch einen kleinen Moment, er verbindet mich.
(Musik)
Dame dran.
(*freudentaumel*)
Buch? Bestellen? Jetzt? Bei Ihnen?
Man solle ihr die Bestellung doch bitte faxen.
auch mal beim Verlag selbst anrufen muss, um das gewünschte Buch zu beordern.
Nicht immer ganz einfach, wie folgendes Beispiel zeigt:
Telefonnummer im Adressbüchlein der Buchhandlung gesucht.
Gefunden.
Angerufen.
"Dienst nicht möglich"
(Aha)
Telefonnummer im Banger (Adressverzeichnis für Verlage) herausgesucht.
Angerufen.
Aufgelegt.
(Hm?)
Nochmal angerufen.
Besetzt.
(Na gut)
Verlag im Internet gefunden und unter 'Kontakte' gesucht.
Mehrere Telefonnummern gefunden.
Erste Nummer angerufen.
Verschreckter Mitbürger meldet sich.
Nein, er sei kein Buchverlag.
(Menno!)
Zweite Nummer von Internetseite angerufen.
Ein Herr meldet sich.
(Jaaaaaaa!)
Kann ich bei Ihnen ein Buch bestellen?
Nein.
(Nein?!?)
Er gebe mir die Nummer von seiner Auslieferung.
(*schnüff* Na gut)
Auslieferung angerufen.
Herr dran.
Kann ich ein Buch bei Ihnen bestellen?
Noch einen kleinen Moment, er verbindet mich.
(Musik)
Dame dran.
(*freudentaumel*)
Buch? Bestellen? Jetzt? Bei Ihnen?
Man solle ihr die Bestellung doch bitte faxen.
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Sonntag, 29. Juli 2007
Millionär - Tommy Jaud
Am Sonntag, 29. Jul 2007 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 4 von 5 Sternen
Inhalt: Simon nörgelt, Simon nervt - aber Simon verbessert die Welt. Glaubt er. Außerdem braucht der inzwischen arbeitslose Vollidiot mal eben 1 Million Euro, um eine nervtötende Nachbarin loszuwerden. In seiner Not entwickelt Simon eine derart abgefahrene Geschäftsidee, dass die Chancen hierfür gar nicht so schlecht stehen...
Kritik: Nach dem meiner Ansicht nach nicht so gut gelungenen "Resturlaub", ging ich auch mit einer entsprechenden Negativ-Haltung an den "Millionär" heran. Allerdings handelt es sich hierbei ja nicht um eine einzelne, abgeschlossene Geschichte, sondern um den 2. Teil um den "berühmt-berüchtigten" Vollidioten Simon Peters. Erst einmal muss ich das Schriftbild des Buches bemäkeln. Also die Seiten sind ja sowas von überhaupt nicht ausgefüllt, da hätte man doch echt gleich ein Taschenbuch draus machen können und es nicht erst für 13,90 € auf den Markt hauen müssen, bevor es dann in ca. einem halben Jahr eh wieder für 9,90 € durchgeht. Zum Inhalt kann ich nur sagen, dass es nahtlos an den "Vollidiot" anknüpft und mindestens genau solche Lacher drin hat. Die Hauptfigur ist so wirr im Kopf, dass man ihn als Leser einfach nur sympathisch finden muss. In irgendeiner Weise ;) Die Ideen sind wirklich kreativ und witzig und man merkt mal wieder: In einem noch so "durchgeknallten" Buch, kann auch ein wenig Sinn drinstecken *g*
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