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Montag, 11. Februar 2008
Mephisto - Klaus Mann
Am Montag, 11. Feb 2008 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 2 von 5 Sternen
Inhalt: «Mephisto» erschien erstmals 1936 im Amsterdamer Exilverlag Querido, 1966 wurde seine Verbreitung in der BRD gerichtlich verboten, 1981 erschien trotz des Verbots eine Neuausgabe. Der Roman wurde zu einem Kultbuch: eine exemplarische Geschichte über Anpassung und Widerstand, Karrieredenken und künstlerische Moral.
Kritik: Mit Mephisto wurde für mich eine weitere Schullektüre "bezwungen".
Die Figur des Henrik Höfgen mag anfangs sehr eindrucksvoll, beziehungsweise erschreckend wirken, allerdings hätte man das Buch auch leicht um einige Seiten verschmälern können, indem man lange/langatmige Szenen auf die Hälfte kürzt.
Die Idee zu dem Buch ist gut und bietet natürlich viel Interpretationsraum und Darstellungsmöglichkeiten.
Aber gelungen finde ich die Umsetzung nicht wirklich; mir hat 'Mephisto' leider gar nicht gefallen, sodass ich mich leider doch ein wenig enttäuscht darüber zeigen muss.
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Sonntag, 27. Januar 2008
So little time - Er liebt mich, er liebt mich nicht...
Am Sonntag, 27. Jan 2008 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 2 von 5 Sternen
Ja richtig, was tut man an einem Tag, an dem das Wetter so gar nicht mitspielen mag? Genau, in alten Serien-Erinnerungen schwelgen ;)
Der erste Band der Serie 'So little time' ist zugleich die erste Folge der ersten Staffel. Allerdings nicht 1:1, denn viele Sachen wurden geändert (mal zum besseren, mal zum schlechteren).
Sehr, sehr seichte Unterhaltung und für so einen Tag wie diesen genau das richtige.
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Samstag, 26. Januar 2008
Mrs. Dalloway - Virginia Woolf
Am Samstag, 26. Jan 2008 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 1 von 5 Sternen
Inhalt: Clarissa Dalloway führt ein großes Haus im vornehmen Londoner Stadtteil Westminster. Eine ihrer glänzenden Soireen soll an einem Junitag des Jahres 1923 stattfinden. Der Ablauf dieses einen Tages bildet die Gegenwart des Romans, in die Clarissa durch die Stundenschläge des Big Ben immer wieder zurückgeholt wird. Denn die Ereignisse Besorgungen, Vorbereitungen, Besuche und schließlich die Abendgesellschaft, die allen konventionellen Erwartungen entspricht lösen Assoziationen aus, die sie zugleich in die Vergangenheit und in die Wirklichkeit ihres inneren Bewußtseins führen, die eigentliche Welt dieses Romans. In langen Erinnerungs- und Gedankenketten wird sie sich nach und nach der Brüche zwischen ihrer äußeren und ihrer inneren Existenz gewahr.
Kritik: Da hätten wir sie mal wieder: Die "hochtrabende Literatur".
Mit dem, als was das Buch "Mrs. Dalloway" von Virginia Woolf betitelt wird, kann ich mich beim besten Willen nicht anfreunden.
Gespickt mit wirren Gedankensträngen und ausladenden Orts- und Naturbeschreibungen, entspricht dieses Buch meiner Meinung nach nicht wirklich einem der "bewegendsten, revolutionärsten Kunstwerke des 20. Jahrhunderts", wie es Michael Cunningham einst nannte.
Dass die Geschichte der Clarissa Dalloway eine bewegende Lebensbiografie ist, steht außer Frage, aber ein Erzählstil, in dem man auch versteht, wie ihr Leben war, wäre wohl eindeutig besser und vorteilhafter gewesen.
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