Samstag, 12. Januar 2008
Von Idioten umzingelt - Jeff Kinney


Bewertung: 2 von 5 Sternen

Inhalt: Ein neues Schuljahr hat angefangen. Der 13-jährige Greg Heffley geht jetzt auf die Junior Highschool, und die ist so ungefähr die bescheuertste Idee aller Zeiten. Dort werden Kinder, frisch aus der Grundschule, zusammengeschmissen mit riesigen Gorillas, die sich zweimal täglich rasieren müssen. Und da wundern sich alle, dass es so viele Prügeleien gibt.So ein Leben als Teenager steckt voll ungeahnter Gefahren und komischer Missverständnisse. Also beginnt Greg einfach mal in seinem Tagebuch zu notieren, was er alles erlebt und was ihm tierisch auf die Nerven geht. Allen voran wäre da sein trotteliger Kumpel Rupert, der manchmal ganz schön peinlich sein kann.Doch als Ruperts Popularität in der Schule plötzlich steigt, versucht Greg seinen eigenen Vorteil daraus zu ziehen.

Kritik: Der neue Comic-Roman von Baumhaus hat eigentlich nur aufgrund seines Titels meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Je nach Verfassung des Lesenden ist der Comic zum Totlachen oder zum an den Kopf schlagen. Anfangs war das Lesen wirklich ganz lustig, da die Abwechslung zwischen Text und Comic-Bild mal etwas neues war, aber gegen Ende des Buchs wurden nicht nur die Texte blöder, sondern auch die Zeichnungen.
Ich kann nur hoffen, dass der Autor nicht vorhat, weitere Bände zu schreiben/malen.

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Montag, 7. Januar 2008
JAguar und NEINguar - Paul Maar


Bewertung: 3 von 5 Sternen

Inhalt: Zum Verschenken fast zu schön! Die Sammlung "Jaguar und Neinguar" mit mehr als 200 Gedichten und Reimen von Paul Maar ist eine Schatzkammer, die die Vielseitigkeit und das breite Spektrum seines lyrischen Werkes zeigt. Es geht um Drachen, Hexen, Jaguar, Neinguar und andere Tiere; es gibt Gutenachtgedichte, Rätsel- und Schüttelverse, Zweizeiler und Auszählverse sowie einen bunten Strauß frecher Samsgedichte. Ute Krauses witzig-freche Bilder treffen den Ton der Gedichte genau und machen das Leseerlebnis zu einem doppelten Vergnügen!

Kritik: Der Gedichtsammelband von Paul Maar ist ein Buch für Groß und Klein. Die Gedichte sind liebevoll zusammengestellt worden und auch die Zeichnungen beziehen sich auf die einzelnen Textzeilen, sodass es nicht nur ein Genuss für die Ohren, sondern auch ein Genuss für die Augen darstellt.

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Sonntag, 6. Januar 2008
Nero Corleone - Elke Heidenreich


Bewertung: 5 von 5 Sternen

Inhalt: "Nero" nennen sie den kleinen Kater auf dem italienischen Bauernhof, weil er bis auf eine weiße Pfote ganz schwarz ist. Nero fürchtet sich vor nichts und niemand, nicht einmal vor Robert und Isolde, dem deutschen Ehepaar, das in den Ferien das Häuschen auf dem Hügel bewohnt. Und weil er meint, das Zeug zu einem Chef zu haben, beschließt er, den Hof zu verlassen, um mit den beiden nach Köln am Rhein zu gehen. Dort tobt das wahre Leben!

Kritik: Ein Muss für Katzenliebhaber! Dass Elke Heidenreich ein "Katzenmensch" ist, merkt man ihr sofort an, denn so kann nur jemand schreiben, der sich in die Seele von Katzen hineinversetzen kann.
"Nero Corleone" beschreibt die Geschichte vom kleinen italienischen Kater Nero, der von seinen Artgenossen gefürchtet und von den Menschen geliebt wird. So landet er eines Tages mit seiner dummen Schwester Rosa im kühlen Deutschland, wo er gut 15 Jahre seines Katerlebens führt. Dass ihn dort nichts hält, als seine Schwester Rosa an einem fürchterlichen Husten stirbt, steht für ihn sofort fest und so begleitet er seine Herrchen eines Tages mit nach Italien, um dort den Rest seines Lebens verbringen zu können.
Diese Geschichte ist so rührend und witzig erzählt, dass man sie immer wieder lesen könnte. Nero ist nicht nur ein kleiner Satansbraten, sondern auch herzallerliebst und man muss ihn einfach lieben.
Ein ganz besonderes Buch, was allerdings fälschlicherweise immer in Kinderhänden landet. Dafür ist es allerdings ganz und gar nicht geeignet - zu tiefgängig und traurig ist die Geschichte des italienischen Katers Don Nero Corleone.

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