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Donnerstag, 27. März 2008
Feuchtgebiete - Charlotte Roche
Am Donnerstag, 27. Mär 2008 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 1 von 5 Sternen
Inhalt: Nach einer missglückten Intimrasur liegt die 18-jährige Helen auf der Inneren Abteilung von Maria Hilf. Dort widmet sie sich jenen Bereichen ihres Körpers, die gewöhnlich als unmädchenhaft gelten.
Kritik: Ich muss schon sagen, dass 'Feuchtgebiete' eines der schlechtesten Bücher ist, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Der Stil ist schlecht und die Sprache ist so primitiv gehalten, dass ich zeitweise wirklich Kopfschmerzen beim Lesen hatte. Das Buch hat ca. 200 Seiten und das Schriftbild ist sehr übersichtlich, sodass es nicht schwer fällt das Buch in ein paar Stunden durchgelesen zu haben. Sich dafür mehrere Tage Zeit zu lassen, empfehle ich hierbei nicht, da man durchaus in der "Stimmung" dafür sein muss, sich durch diesen Mist zu kämpfen.
Wieso dieses Buch auf dem Markt ist, erschließt sich mir beim besten Willen nicht und erst recht nicht, wieso es mittlerweile auf der Bestsellerliste ganz weit oben steht.
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Mittwoch, 26. März 2008
Der Jane Austen Club - Karen Joy Fowler
Am Mittwoch, 26. Mär 2008 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 2 von 5 Sternen
Inhalt: Sechs Menschen treffen sich, um gemeinsam die Romane von Jane Austen zu lesen. Sechs Menschen -- das sind in diesem Falle fünf Frauen und ein Mann. Die Tatsache, dass ein Mann Jane Austen liest, ist für den Rest des Literaturclubs durchaus ungewöhnlich, und so wird Grigg zunächst etwas misstrauisch beäugt. Doch Grigg wird sich bewähren, sogar mehr, als die Damen gedacht hätten.
Kritik: 'Der Jane Austen Club' hat mich leider schwer enttäuscht.
Das Buch fängt in einem völligen Wirrwarr aus Personen und Zusammenhängen an, sodass es dem Leser verwehrt bleibt schnell einen Zugang zu den Protagonisten aufbauen zu können. Der Club besteht insgesamt aus 6 Personen, mit denen man gleich zu Anfang sehr schnell vertraut gemacht werden möchte, was aber leider nicht wirklich gelingt. Zwar sind die Kapitel in die 6 erschienen Austen-Bücher aufgeteilt und scheinen somit recht übersichtlich, doch wenn man meint sich erst einmal in die Lebensgeschichte eines jeden einzelnen eingelesen zu haben, wird der Erzählstrang auch schon wieder unterbrochen.
Insgesamt ein sehr schwaches Tribut an Jane Austen und ihre Meisterwerke.
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Freitag, 21. März 2008
Ein Mann wie Mr. Darcy - Alexandra Potter
Am Freitag, 21. Mär 2008 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 4 von 5 Sternen
Inhalt: Emily hat die Nase voll von Männern, die entweder inakzeptabel sind, Angst vor Beziehungen haben oder noch bei Mama wohnen. Dabei will sie doch nur einen netten, gut aussehenden Mann mit Charme und Manieren. Ist das denn so schwer zu finden? Im wahren Leben anscheinend schon. In der Phantasie jedoch hat Emily ihren Traummann längst gefunden: Mr. Darcy aus Jane Austens Roman „Stolz und Vorurteil“. Verglichen mit dem Journalisten, den Emily auf einer Englandreise kennen lernt, ist Darcy einfach perfekt. Aber ist die Phantasie wirklich besser als die Wirklichkeit?
Kritik: Zugegeben, der Titel des Buches klingt doch schon sehr nach typischem Frauenroman. Und ja, zugegeben, selbst wenn man über die ersten 200 Seiten hinaus ist, ist es immer noch ein eindeutiger Frauenroman. Aber genau deshalb muss man ihn einfach lieben! Gerade weil er so typisch und klischeehaft ist, ist 'Ein Mann wie Mr. Darcy' einfach nur großartig lustig und unterhaltend!
Die Protagonistin Emily ist leidenschaftliche Buchhändlerin (toll! *schwärm*) und begibt sich kurzerhand auf eine Jane-Austen-Literaturreise nach England (noch toller *schwärm*)!
Was sie dabei so alles innerhalb einer Woche erlebt, erlebt manch anderer vermutlich nicht einmal in seinem gesamten Leben.
Ein großartiges Buch über die Liebe zu einer fiktiven Figur, dem Bezug zur Fantasie und zur Realität.
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