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Samstag, 15. November 2008
Im Zwielicht - Lisa J. Smith
Am Samstag, 15. Nov 2008 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 1 von 5 Sternen
Inhalt: Als Stefano in der amerikanischen Kleinstadt Fell's Church seinem jahrhundertelangen Schattendasein zu entfliehen sucht, begegnet er der faszinierenden Elena - und das Drama von einst scheint sich zu wiederholen. Denn wie Stefano verliebt sich auch Damon in die Highschool-Schönheit. Doch während sich Stefano verzweifelt gegen sein Verlangen nach ihrem Blut wehrt, hat Damon es genau darauf abgesehen. Skrupellos versucht er, Elena und Stefanos Liebe zu zerstören und selbst von ihrem Blut zu trinken.
Kritik: Leider muss ich sagen, dass mich dieses Buch absolut enttäuscht hat. Dabei sah es eigentlich ganz vielversprechend aus und der Bruderkrieg zwischen Stefano und Damon klang recht verheißend.
Stattdessen enttäuscht das Buch mit einer lauen Story, die beim Klappentextlesen dann doch ein wenig anders daherkommt. Und wieso der Untertitel dieser Quadrologie "Tagebuch eines Vampirs" heißt, kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Gut, die hübsche Elena schreibt ab und an in ihrem Tagebuch, wovon Auszüge abgedruckt werden, aber das Wort "Vampir" kommt in dem ganzen Buch kein einziges Mal vor. Mal ganz abgesehen davon, dass Elena meilenweit davon entfernt ist, selbst ein Vampir zu sein. Die Charaktere gefallen mir ebenfalls überhaupt nicht. Elena, die angeblich das hübscheste Mädchen der Schule sein soll, ist in Wahrheit eher eine arrogante Zicke, die versucht sich mit allen Mitteln in den Vordergrund zu drängen. Und Stefano. Ja, der unnahbare Vampir, der angeblich so eine faszinierende Ausstrahlung haben soll, kommt gegen Ende des Buches eher als Schlappschwanz rüber, der es nicht einmal schafft sich seinem verfeindeten Bruder zu stellen, geschweige denn sich von ihm abzuheben. Da gefällt mir der Böse, nämlich Damon, bis jetzt noch eindeutig besser.
Für mich ist diese Vampir-Reihe ein absoluter Flop und mal wieder nur ein gescheiterter Versuch an andere wunderbare Vampir-Bücher heranzukommen.
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Dienstag, 11. November 2008
Nachtjagd (Black Dagger 01) - J.R. Ward
Am Dienstag, 11. Nov 2008 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 4 von 5 Sternen
Inhalt: Sie sind eine der geheimnisvollsten Bruderschaften, die je gegründet wurde: die Gemeinschaft der Black Dagger. Und sie schweben in tödlicher Gefahr. Denn die Black Dagger sind die letzten Vampire auf Erden, und nach jahrhundertelanger Jagd sind ihnen ihre Feinde gefährlich nahe gekommen. Doch Wrath, der ruhelose, attraktive Anführer der Black Dagger, weiß sich mit allen Mitteln zu wehren.
Kritik: Um mit dem ersten Teil dieser doch sehr umstrittenen Vampirreihe zu beginnen, ist eigentlich einer Arbeitskollegin zu verdanken, die sich spaßeshalber mal in den ersten Teil reingelesen hat und meinte, dass ich das auch unbedingt(!) lesen müsse. Gesagt, getan. Und ich verstehe im Großen und Ganzen auch, weshalb sie Gefallen daran gefunden hat. Und das mit Sicherheit nicht, weil die Story so durchdacht und der Stil so anspruchsvoll ist. Da ist nämlich eher das Gegenteil der Fall. Aber gerade deshalb, weil die Story so herrlich einfach und simpel ist, die Charaktere irgendwie gut vorstellbar, wenn auch ziemlich schräg, und die vielen Sexszenen einfach nur zum Lachen sind, ist dieses Buch ein echter Geheimtipp für alle, die vampirtechnisch gesehen mal abschalten wollen und beim Lesen nicht immer auf dem neuesten Stand sein müssen, um überhaupt zu verstehen, was gerade vor sich geht. Deshalb ist es praktisch, dass in jedem Black Dagger immer wieder eine kleine Zusammenfassung von Begriffen auftaucht, damit man - sollte man doch mal etwas vergessen haben - immer wieder nachschlagen kann.
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Bushido
Am Dienstag, 11. Nov 2008 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 2 von 5 Sternen
Inhalt: Bushido schreibt zum ersten Mal offen über seine Gefühle und gibt Dinge preis, die bisher noch niemand erfahren hat. Warum hat der Vater die Familie verlassen und wie steht Bushido heute zu ihm? Warum hat es mit seiner großen Liebe nicht geklappt? Was ist wirklich in der deutschen Hip-Hop-Szene los? Was passiert hinter den Kulissen und gehört er wirklich zur Mafia?
Kritik: Nun ja, wie kommt man auf die Idee als bekennender Anti-Fan das neue Buch von Bushido zu lesen? Interesse, Neugier, Amüsement? Vermutlich von jedem ein bisschen was.
Natürlich - die Autobiographie des erfolgreichsten Rappers Deutschlands ist kein literarisches Meisterwerk, aber es hat seltsamerweise das Talent den Leser zu unterhalten. Selbst wenn man, wie ich, sich absolut gar nicht für die Hip-Hop-Szene interessiert.
Und ab und an wäre ich am liebsten in das Buch gesprungen, hätte diesen armen, bemitleidenswerten Jungen da rausgezogen und betüdelt. Denn das, was er in seinem Leben erfahren hat, möchte man niemandem wünschen und selbst wenn das Buch auch nur einen Zweck gehabt hat: Es erklärt, warum Bushido, der Rüpel-Rapper mit Proll-Dialekt so geworden ist, wie er ist.
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Sonntag, 26. Oktober 2008
Rettungslos - Simone van der Vlugt
Am Sonntag, 26. Okt 2008 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 2 von 5 Sternen
Inhalt: Eine junge Frau, ein kleines Kind und ein wahnsinniger Mörder in einem abgelegenen Haus hinter dem Deich. Fliehen kann Lisa nicht, was also soll sie tun, um das Leben ihres Kindes zu retten? In ihrem neuen großen Bestseller schildert Simone van der Vlugt eine junge Mutter in einer schier ausweglosen Situation.
Kritik: Nachdem ich schon so vieles über die niederländische Autorin Simone van der Vlugt gehört habe - durchweg Positives - habe ich mich nun an ihr neuestes Buch "Rettungslos" gemacht. Und ich muss sagen, ich war sehr, sehr enttäuscht.
Die Story fängt mitten im Geschehen an, sodass man keinerlei Zeit hat, die Charaktere kennen zu lernen. Holperdipolter geht's weiter; alles ist in einem sehr naiven, belanglosen Stil geschrieben, der den Leser lediglich dazu bringt dieses Buch schnell durchzulesen.
Die Mutter Lisa handelt in manchen gefährlichen Situationen so dumm, dass man geradewegs in das Buch hineinkrabbeln möchte, um sie an ihren Haaren wieder herauszuziehen. Und genau da wären wir auch schon beim Thema: Das Buch mit seiner Geschichte "Wir verstehen den Mörder und entschuldigen deshalb alle seine Taten" ist doch so sehr an den Haaren herbeigezogen, dass beim Lesen einfach keinerlei Vergnügen aufkommt.
Absoluter Flop!
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