Sonntag, 16. Mai 2010
Unter Wasser liebt sich's besser - Mary Janice Davidson


Bewertung: 2 von 5 Sternen

Inhalt: Nachdem der Meeresbiologe Thomas sie für eine reinblütige Meerjungfrau sitzen gelassen hat, gibt Fred dem Werben des gut aussehenden Arturs nach. Der Meermann will sie zur Prinzessin seines Unterwasserreiches machen. Unterdessen trägt sich auch Freds bester Freund Jonas mit Hochzeitsplänen, und er braucht dringend ihre Hilfe bei den Vorbereitungen. Da taucht überraschend Freds leiblicher Vater auf der Bildfläche auf, doch der Meermann scheint nichts Gutes im Schilde zu führen.

Kritik: Mit "Unter Wasser liebt sich's besser" beendet Mary Janice Davidson ihre Trilogie um die Meerjungfrau Fred. Zum Glück, muss ich da fast sagen! Denn die eigentlich gut durchdachte Story, um eine Meerjungfrau (endlich mal was Neues!) fing mit jedem weiteren Band an mehr zu nerven. Die Figuren werden nicht gerade detailliert beschrieben, sodass ich keine von ihnen so wirklich ins Herz schließen konnte. Und auch die Story drum herum wirkt für mich so abstrus, dass ich wieder einmal glücklich war, als ich die letzte Seite gelesen hatte. Und dass der Autorin nicht mehr allzu viel neues einfällt, merkt man daran, dass fast jede Neuerscheinung von ihr mit Bonusstory ist, die meist genauso lang ist wie das eigentliche Buch. Von leeren Seiten zwischen den einzelnen Kapiteln mal ganz abgesehen.

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Montag, 10. Mai 2010
Schattenreiter - Sarah Nikolai


Bewertung: 1 von 5 Sternen

Inhalt: Die junge Berlinerin Jorani kommt nach South Dakota, um den Sommer bei ihrer Tante zu verbringen. Als sie eines Abends von einer Jugendgang attackiert wird, taucht der gutaussehende Rin auf und schlägt die Angreifer in die Flucht. Jorani fühlt sich zu ihm hingezogen, doch obwohl Rin ihre Gefühle offenbar erwidert, weist er sie zurück. Dann entdeckt Jorani Rins Geheimnis: Er ist ein Kentaur - und darf sich nicht ohne weiteres mit einer Menschenfrau einlassen.

Kritik: Vorgestellt habe ich mir unter diesem Buch, zugegebenermaßen, etwas ganz anderes. Es ist ganz wenig Fantasy, geschweige denn Romantasy enthalten und auch die Charaktere sind so primitiv und einfach gestrickt, dass das Buch einen schon nach den ersten 100 Seiten total anödet. Anfangs fand ich den traurigen Versuch einer deutschen Autorin auf die "Romantasy-Schiene" mitaufzuspringen noch ganz nett, doch ab der Mitte nervt es dann eindeutig. Nicht nur Jorani ist ein dummes Stadtkind, auch ihre eher ländlichen Nachbarn in South Dakota sind alles andere als Intelligenzbolzen. Ich bin sehr enttäuscht, muss aber zugeben, dass man aufgrund von Covergestaltung, Inhaltsangabe, sowie Autorin nichts anderes/besseres hätte erwarten dürfen.

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Mittwoch, 28. April 2010
Racheengel (Black Dagger 13) - J.R. Ward


Bewertung: 2 von 5 Sternen

Inhalt: Sie sind eine der geheimnisvollsten Bruderschaften, die je gegründet wurde: die Gemeinschaft der Black Dagger. Und sie schweben in tödlicher Gefahr. Denn die Black Dagger sind die letzten Vampire auf Erden, und nach jahrhundertelanger Jagd sind ihnen ihre Feinde gefährlich nahe gekommen. Doch Wrath, der ruhelose, attraktive Anführer der Black Dagger, weiß sich mit allen Mitteln zu wehren.

Kritik: Im 13. Black-Dagger-Band geht es um den Sympathen Rehvenge. Leider haben ja auch schon die Vorgänger-Romane stilistisch, als auch inhaltlich, etwas nachgelassen, doch "Racheengel" schießt für mich den Vogel ab. So sehr durchgequält durch einen Black Dagger habe ich mich noch nie! Seitenweise uninteressante Story, dafür sehr wenig Geschriebenes von Rehvenges und Ehlenas Liebesleben. Auch der sogenannte Cliffhanger am Ende des Buches ist für mich so nichtssagend, dass ich es durchaus abwarten kann, bis der nächste Band erscheint.
Für mich ist "Black Dagger" leider gar nicht mehr das, was es mal war und ich kann nur hoffen, dass sich das noch schnellstmöglich ändern wird.

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