Montag, 7. Juni 2010
Evermore-Der blaue Mond - Alyson Noel


Bewertung: 2 von 5 Sternen

Inhalt: Ever hat ihre wahre Liebe gefunden. Jetzt ist sie endlich glücklich, denn Damen bleibt für immer bei ihr. So lange hat er sie gesucht, nun kann sie nichts mehr trennen. Ihre Liebe ist unsterblich wie sie selbst. Doch plötzlich droht sich alles zu verändern. Damen wird von einer mysteriösen Krankheit erfasst, die ihn völlig verändert. Seine Kräfte schwinden zusehends, und sein Verhalten wird für Ever immer unerklärlicher. Er scheint sie gar nicht mehr wahrzunehmen und sich von ihr abzuwenden. Aber was kann sie tun, um ihn zu retten? In ihrer Not bricht sie auf in das geheimnisvolle Sommerland, um eine Antwort zu finden, und wird dort vor die schwerste Entscheidung ihres Lebens gestellt.

Kritik: Da ich ja vom ersten Teil von "Evermore" schon nicht zu 100% überzeugt war, ist es kaum verwunderlich, dass mich der zweite Teil, der relativ schnell auf den deutschen Markt kam, noch weniger begeisterte. Die Story war noch hanebüchener und auch das Ende ist für mich sowas von abstrus, dass ich froh war, als ich die langatmigen 370 Seiten endlich geschafft hatte. Die Autorin schafft es zwar eine nette Atmosphäre aufzubauen, die einen das Buch weiterlesen lässt, doch das kommt definitiv nicht vom Inhalt. Demnächst erscheint ja auch schon der 3. Teil von Alyson Noel und natürlich werde ich ihn lesen. Freuen tue ich mich jedoch nicht sonderlich darauf...

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Freitag, 4. Juni 2010
Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl - Stephenie Meyer


Bewertung: 2 von 5 Sternen

Inhalt: An ihr erstes Leben kann sich Bree Tanner kaum noch erinnern. Wie es war ohne übermenschliche Kräfte, übernatürlich scharfe Sinne und ohne diesen unstillbaren Durst nach menschlichem Blut - bevor sie ein Vampir wurde. Das Leben, das Bree jetzt führt, ist bestimmt durch einige wenige, einfache Regeln: Sei wachsam, halte dich im Hintergrund und vor allem kehre vor Sonnenaufgang wieder zurück ins Dunkel. Doch dann muss Bree erkennen, dass sie nur eine Schachfigur in einem Spiel ist. Einem Spiel, dessen Dimensionen sie nicht mal ahnen kann. Und dass alles, was sie bisher über das Leben als Vampir wusste, offensichtlich auf Lügen beruht. Aber wem kann sie trauen? Diego? Und können sie zusammen die Wahrheit herausfinden?

Kritik: Zugegebenermaßen war ich ein wenig geschockt, als ich das 200-Seiten-dünne Büchlein von Bestseller-Autorin Stephenie Meyer in Händen hielt. "Das hab ich ja in 2 Stunden durchgelesen!" So war es dann auch und leider muss ich auch zugeben - so weh es mir tut, bin ich doch ein großer Fan der Bis(s)-Bücher - dass diese zwei Stunden vergeudete Zeit waren. Der Einblick in Bree Tanners Leben ist so langatmig und langweilig, dass ich froh war, als das Buch/Büchlein geschafft war. Tatsächlich tauchen die ersten Parallelen mit Bella und Edward erst auf Seite 145 auf und was mich ganz besonders gestört hat beim Lesen sind die nicht vorhandenen Kapitelaufteilungen. So gestaltete sich das Lesen auch noch zu einer wahren Herausforderung nebst vorprogrammierter Langeweile. Für mich also ein richtiger "Griff ins Klo" und mal wieder der Beweis dafür, dass es Frau Meyer bei ihren 4 Bis(s)-Büchern hätte belassen sollen.

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Montag, 17. Mai 2010
Wintermädchen - Laurie Halse Anderson


Bewertung: 5 von 5 Sternen

Inhalt: In der Silvesternacht leisten die beiden Freundinnen Lia und Cassie einen heiligen Schwur: Sie wollen alles dafür tun, die dünnsten Mädchen der Schule zu sein. Nun ist Cassie tot und für Lia bricht eine Welt zusammen. Doch die Stimmen in ihrem Kopf werden immer lauter. Sie befehlen ihr zu hungern und Lia gehorcht - in ihrem einsamen Kampf gegen sich selbst, ihre Eltern und ihre tote Freundin, die in der Welt der Wintermädchen auf sie wartet.

Kritik: Normalerweise wollte ich dem Buch "Wintermädchen" von Laurie Halse Anderson "nur" vier Sterne geben, doch nachdem ich nochmal eine Nacht darüber geschlafen hatte und mich das Buch und dessen Inhalt einfach nicht mehr losgelassen hat, gebe ich nun mit gutem Gewissen ganze 5 Sterne. Die Covergestaltung hat mich auf Anhieb angesprochen und auch der Klappentext hatte etwas Anziehendes. Als ich in die ersten Seiten eingetaucht war, konnte ich das 300 Seiten dicke Buch kaum mehr aus der Hand legen. Die Autorin hat eine so einvernehmliche Schreibweise, dass ich zeitweise dachte, sie hat Gedanken aus meinem Kopf geklaut. Wahnsinn, wie authentisch das Buch geschrieben ist! Wenn ich die Figuren heranziehe, komme ich aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Jedem der wenigen Protagonisten wird gerade so viel Raum gelassen, um sich so entfalten zu können, dass er dem Leser sehr schnell ans Herz wächst. Ich empfehle das Buch nicht nur denjenigen, die sich mit dem Thema "Magersucht" näher befassen wollen, sondern auch denjenigen, die endlich mal wieder ein fesselndes, spannendes und unglaublich authentisches Jugendbuch lesen möchten!

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