Samstag, 4. September 2010
Handbuch des Kriegers des Lichts - Paulo Coelho


Bewertung: 1 von 5 Sternen

Inhalt: Ein Handbuch und spiritueller Wegweiser mit Coelhos eigenen Reflexionen und denjenigen seiner persönlichen Wegbegleiter, die - von Sun Tsu bis zu christlichen Pilgerlegenden - uns Mut und Lust machen, jenseits der Alltagsverstrickungen unser Schicksal anzupacken, den eigenen Lebenstraum zu finden und beharrlich dafür zu kämpfen.

Kritik: Endlich habe ich es geschafft ein Buch von Paulo Coelho zu lesen. Ich wählte für den Anfang extra eines, welches sich - sollte es inhaltlich noch so schwachsinnig sein - schnell lesen lässt. Und das muss man dem "Handbuch des Kriegers des Lichts" definitiv lassen. Der Rest allerdings - sprachlich, sowie stilistisch - lässt einen erst gruseln und kurz darauf das Buch in die Ecke pfeffern. Das konnte ich mir allerdings nicht erlauben, deshalb musste ich bis zum bitteren Ende durchhalten. Und es war eine Qual. Wie man mit so viel Stuss solch ein Geld verdienen kann (um es dann auch noch als spirituell, geschweige denn anspruchsvoll zu verkaufen), ist mir immer noch unbegreiflich. Vielleicht werde ich mich bei Gelegenheit nochmal einem von Coelhos Romanen widmen, doch vorerst habe ich genug von diesem pseudoweisen Gesülze eines sog. "Kriegers des Lichts".

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Freitag, 3. September 2010
Die Konferenz der Tiere - Erich Kästner


Bewertung: 5 von 5 Sternen

Inhalt: Oskar, der Elefant und seine Freunde haben eine Konferenz der Tiere einberufen. Sie finden, dass die Menschen zu viel an Kriege denken und darüber ganz die Kinder vergessen. Das muss anders werden!, fordern die Tiere aus allen Himmelsrichtungen der Erde. Schon bald aber müssen sie feststellen, dass die Menschen sie nur ernst nehmen, wenn sie ein paar kluge Tricks anwenden.

Kritik: Anlässlich des Films, der jetzt bald im Kino anläuft, habe ich seit langem mal wieder zu einem Klassiker gegriffen. Und ich muss sagen, dass mich "Die Konferenz der Tiere" von der ersten Seite an begeistert und mitgenommen hat. Die Art, wie die Welt dargestellt wird - ganz besonders das Haus der Tiere - ist einfach nur wahnsinnig kreativ und ideenreich! Sofort fühlt man sich als Leser in Kästners erfundener Welt wohl. Und auch die sog. "Moral von der Geschicht'" fand ich persönlich sehr gelungen. Wenn alle zusammenhalten (am Beispiel der Tiere aller Arten und Rassen gut zu beobachten), gelingt alles viel einfacher und leichter. Leider sieht die Realität anders aus, aber es wäre durchaus sehr schön, wenn sich mehr Menschen ein Beispiel an diesen Tieren nehmen würden. Für mich ein wunderbarer Klassiker, der zurecht so genannt wird!

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Donnerstag, 2. September 2010
The Immortals01-Tochter der Finsternis - Melissa de la Cruz


Bewertung: 3 von 5 Sternen

Inhalt: Langes dunkles Haar, tiefblaue Augen, cooles Outfit - Skyler ist das schönste Mädchen auf der Duchesne Highschool in Manhattan. Schön wie ein Engel. Doch Skyler ist kein Engel: Sie ist die Nachfahrin einer jahrtausendealten Familie von Vampiren.

Kritik: Angesprochen hat mich die "Immortals"-Reihe ja noch nie. 1. weil ich die Cover immer alles andere als ansprechend gestaltet fand und 2. mich die Story auch nie sonderlich reizte. Dann habe ich jedoch in den ersten Band reingelesen und schnell gemerkt, dass das Buch so flüssig geschrieben ist, dass man es kaum mehr aus der Hand legen kann. Was nicht unbedingt an der Geschichte oder den Charakteren liegt, sondern allein an der Art und Weise des Schreibstils. "Sex And The City" trifft Vampire, trifft bei dieser Buchreihe wohl am besten zu, denn fast jede Seite ist gespickt mit irgendwelchen Markennamen und ganz viel Schleichwerbung. Hätte ich die Zeit dazu, würde ich bestimmt auch noch die anderen Teile der Reihe lesen, doch erst einmal werde ich es bei Teil 1 belassen. Zu empfehlen für alle Leserinnen, die etwas mit Vampiren lesen wollen, was aber auch ohne viel Romantik und Drama auskommen kann.

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Edwards Augen - Patricia Maclachlan


Bewertung: 2 von 5 Sternen

Inhalt: Sommer im Garten am Meer, Picknicks im Gras und Spiele mit Freunden und den vier Geschwistern - das ist das Leben des achtjährigen Edward, der von allen geliebt wird. Er ist ein Talent beim Baseball, vor allem aber ist er auf eigentümliche Weise etwas Besonderes: weil er vor nichts Angst hat, weil er die Dinge einfach ausprobiert, selbst wenn er für manches noch zu klein ist, und weil er die Menschen mit seiner Gegenwart glücklich macht. Edward zieht alle in den Bann, und niemand hat so schöne blau gesprenkelte Augen. Als er im Sommer von einem kurzen Stadtausflug nicht zurückkehrt, ist plötzlich nichts mehr, wie es einmal war.

Kritik: Der Hanser-Verlag wirbt ja gerne mit seinen anspruchsvollen Kinder- und Jugendbüchern und als ich "Edwards Augen" in den Händen hielt, dachte ich mir, diese seitenarme Lektüre kann man sich ja mal "der Bildung halber" zu Gemüte führen. Aber genauso schnell wie das Leseerlebenis vorbei war, so überzeugt war ich davon, dass ich mich nicht mehr von "hochtrabender Literatur" verleiten lassen sollte, Zeit mit einem Buch zu verbringen, das mich absolut gar nicht anspricht und für meine Ansprüche viel zu hochstilisiert wurde. Die Geschichte um den kleinen Edward fängt an, als er geboren wird und der Leser bekommt nur kurze Einblicke in (unbedeutende) Stationen seines Lebens. Der Tag an dem der Unfall passiert, wird auf den letzten 20 Seiten beschrieben und ehrlich gesagt, frage ich mich, was ich die Seiten zuvor eigentlich gelesen habe. Die Personen werden - was bei dem Umfang des Buches auch nicht anders möglich ist - so gut wie gar nicht eingeführt, man baut keine Sympathien auf, etc. Für mich war "Edwards Augen" ein absoluter Fehlgriff und ich lerne daraus, doch besser bei den Büchern zu bleiben, die etwas mehr Inhalt versprechen, auch wenn sie nicht in die Kategorie "anspruchsvoll" einzuordnen sind.

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