Freitag, 15. Oktober 2010
Tilda Apfelkern-Es weihnachtet im Mäusehaus - Andreas H. Schmachtl


Bewertung: 5 von 5 Sternen

Inhalt: Tildas Mäusehaus steckt voller Überraschungen und in jedem der vielen Zimmer gibt es auf detailreichen Wimmelbildern und hinter zahlreichen Klappen für neugierige Tilda-Fans unendlich viel zu entdecken. Wo bewahrt die holunderblütenweiße Kirchenmaus ihre Leckereien auf, wo ist der Weihnachtsschmuck versteckt, und was findet sich wohl in Tildas Schränken? Komm mit in Tildas Mäusehaus!

Kritik: Das Weihnachtsbuch von Tilda Apfelkern bezeichnet sich als "Wimmelbuch", was für mich allerdings nicht ganz richtig ist. Denn von den Zeichnungen her ist jedes Apfelkern-Buch ein sog. "Wimmelbuch", denn Andreas H. Schmachtl versteht es in jeder seiner Zeichnung so viel Liebe zum Detail hineinzulegen. Die Klappen, die man zusätzlich noch öffnen kann, machen das Buch zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die Geschichte ist mal wieder typisch Tilda Apfelkern eben. leider jedoch etwas zu kurz geraten für meinen Geschmack. Nichts destotrotz besticht dieses Buch der kleinen Kirchenmaus mal wieder mit seinen niedlichen Zeichnungen und den warmherzigen Charakteren.

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Montag, 13. September 2010
Evermore-Das Schattenland - Alyson Noel


Bewertung: 3 von 5 Sternen

Inhalt: Niemals wird Ever ihrer großen Liebe Damen nahe sein können. Keine Berührung, keinen Kuss, nicht einmal eine Umarmung darf sie riskieren, sonst wird Damen ihr für immer entrissen werden, und seine Seele wäre auf ewig im Schattenland gefangen. Doch Ever will sich nicht damit abfinden. Irgendwie muss es ihr einfach gelingen, den Bann zu brechen. Als sie sich deshalb der Magie zuwendet, trifft sie unerwartet auf Hilfe: Der coole Surfer Jude tritt plötzlich in ihr Leben, und es kommt ihr vor, als würde sie ihn schon lange kennen. Während ihre Liebe zu Damen immer komplizierter wird, scheint ihr der Umgang mit Jude um so leichter zu fallen. Ist Damen wirklich der Richtige für sie, oder hält das Schicksal einen anderen Weg für sie bereit?

Kritik: Anfangs fiel es mir beim 3. Teil von "Evermore" recht schwer wieder in den Handlungsstrang hineinzukommen. Es wurde wenig beschrieben, was in den Teilen zuvor passiert war, sodass ich große Mühe hatte dem Geschehen noch zu folgen. So begeistert war ich von Teil 1 und 2 nämlich nicht, dass ich mir hätte jedes Detail merken können. Doch gegen Mitte des Buches zog die Story wieder ein wenig an und ich fühlte ich wieder vollkommen wohl in der "Evermore"-Welt. Dass die Autorin mit ihren Büchern ziemlich auf der Eso-Schiene fährt, stört mich beim Lesen doch immer mal wieder. Wenn man davon allerdings absieht, kann man sich schnell an die Welt gewöhnen und auch die Protagonisten haben genug Ecken und Kanten, um vom Leser gemocht zu werden.
Alyson Noel hat ihre Reihe um Damen und Ever auf insgesamt 6 Teile angelegt und ich hoffe, ich werde bis zum bitteren Ende durchhalten.

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Sonntag, 5. September 2010
Rosas schlimmste Jahre05-Wie überlebe ich meine durchgeknallten Eltern? - Francine Oomen


Bewertung: 3 von 5 Sternen

Inhalt: Hallo, mein Name ist Rosa und seit Neuestem bin ich stinkreich. Zumindest theoretisch. Praktisch hat meine Mutter beschlossen, die ganze Kohle in eine teure Luxusvilla zu stecken. Dabei gibt es hunderttausend nützlichere Dinge! Einen kleinen rosafarbenen Hubschrauber zum Beispiel. Damit könnte ich regelmäßig zu Vincent fliegen, meiner riesengroßen Liebe. So riesengroß wie unsere Liebe ist nämlich auch die Entfernung zwischen uns, meine Sehnsucht nach ihm und die Angst, dass er mich eines Tages einfach vergisst.

Kritik: Leider kann ich mir auch nicht genau erklären, weshalb ich ausgerechnet mit dem 5. Band aus der "Rosa"-Reihe angefangen habe. Eigentlich wollte ich nur wissen, ob es an Bücherserien wie "Lola" oder "Julie" herankommt. Und das kann ich definitiv verneinen. Rosa ist in diesem Band schon fast 16, was man als Leser allerdings nicht merken würde, wenn es nicht ständig erwähnt werden würde. Ihr Verhalten könnte man auch auf das einer 12jährigen münzen. Die Abwechslung zwischen Romanfassung und E-Mail-Form hat mir sehr gut gefallen, denn das erleichtert das Lesen um einiges. Jedoch ist der Schreibstil der Autorin allgemein sehr leicht und gut verständlich gehalten, sodass sich die knapp 200 Seiten wie im Fluge lesen lassen. Vergleichbar also keineswegs mit anderen Büchern für diese Zielgruppe, aber nett zu lesen allemal.

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Julie und die Schwarzen Schafe - Franca Düwel


Bewertung: 4 von 5 Sternen

Inhalt: Julies Leben ist eine Achterbahnfahrt. Mit ihrer großen Liebe UND ihrem Vater aus Versehen in einem japanischen Sexfilm zu landen - diese Peinlichkeit kann sie ja gerade noch ausbügeln. Aber dann ist Ben davon überzeugt, dass Julie die perfekte neue Leadsängerin in seiner Band abgeben würde! Was er nicht ahnt: Seine Freundin kann nicht mal "Alle meine Entchen" singen. Höchste Zeit also für einen Original-Julie-Plan, garantiert ohne Tücken und Fallstricken. Doch wer Julie kennt, weiß, dass damit die Achterbahnfahrt der Höhe- und Tiefpunkte erst richtig anfängt.

Kritik: Nachdem ich vom ersten Julie-Buch schon so angetan ware, lag es natürlich nicht fern, so schnell wie möglich den 2. Teil zu lesen. Und auch hier ist wieder alles mit dabei, was die verrückte und chaotische Julie ausmacht. Den Humor finde ich persönlich sehr gelungen, jedoch bezweifle ich, dass die eigentliche Zielgruppe viel damit anfangen kann. Es gibt hin und wieder Passagen, die Kinder in diesem Alter einfach noch nicht verstehen können, was das Buch für Erwachsene natürlich umso interessanter werden lässt. Nicht selten habe ich mich dabei ertappt, vor mich hinzukichern, was mir des Öfteren ein paar seltsame Blicke bescherte. Ich bin restlos begeistert von Julie und ihren Freunden und Familie. Empfehlenswert für alle, die Lust haben auf eine richtig typische Mädchengeschichte mit Humor, Liebe und ganz viel Action!

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