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Sonntag, 10. Mai 2009
Wolfsglut - Lori Handeland
Am Sonntag, 10. Mai 2009 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 4 von 5 Sternen
Inhalt: Dr. Elise Hanover hütet ein finsteres Geheimnis: Einmal im Monat verwandelt sich die Wissenschaftlerin in eine Werwölfin. Um sich von dem Fluch zu befreien, sucht sie im Dienste einer Organisation von Werwolfjägern nach einem Heilmittel. Da taucht unerwartet der FBI-Agent Nic Franklin auf, Elises ehemaliger Geliebter, für den sie noch immer tiefe Gefühle hegt. Nic ist auf der Suche nach vermissten Personen - Menschen, die Elise in ihrer Werwolfgestalt getötet hat.
Kritik: Mit 'Wolfsglut' entführt uns Autorin Lori Handeland zum dritten Mal in ihre Welt der Werwölfe und Werwolfjäger. Hat man in den ersten beiden Teilen nur letztere kennengelernt, handelt es sich hierbei bei der Protagonistin Elise Hanover selbst um einen Werwolf.
Leider muss ich sagen, dass mir die Liebesszenen ein wenig zu kurz geraten sind und mal wieder viel zu sehr die Story im Vordergrund stand; wie es in diesem Buchgenre ja eigentlich eher weniger der Fall ist. Nichtsdestotrotz ist an der Story nicht viel auszusetzen, sie besitzt Hand und Fuß und man verliert sich schnell in Handelands mystischer Welt. Ein würdiger Nachfolger somit und ich freue mich schon sehr auf die nächsten Teile.
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Der Wind in den Weiden - Kenneth Grahame (m. Ill. v. A. Schmachtl)
Am Sonntag, 10. Mai 2009 im Topic 'Bilderbücher'

Bewertung: 5 von 5 Sternen
Inhalt: Der Maulwurf und der Ratterich feiern den Frühlingsbeginn mit einem Picknick und genießen den warmen Sommer bei Bootsfahrten, und als die Tage kürzer und die Nächte kühler werden, erzählen sie sich Geschichten oder besuchen Herrn Dachs. Alles könnte so friedlich sein, wenn nur der Kröterich auf seine halsbrecherischen Abenteuer verzichten würde. Doch immer wieder müssen Maulwurf, Ratterich und Dachs ihrem Freund aus der Patsche helfen.
Kritik: Dank Andreas H. Schmachtl bekommt der Klassiker 'Der Wind in den Weiden' ein ganz neues Gesicht! Die Illustrationen sind so herzallerliebst, dass nicht durch die Kleinen ein großes Lesevergnügen haben werden. Die Neuerzählung ist zwar leider ein klein wenig zu kurz geraten, doch für Kinderohren sehr gut verständlich. Zusätzlich beinhaltet das Buch noch das Hörbuch der selbigen Geschichte.
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Die Prophezeiung der Schwestern - Michelle Zink
Am Sonntag, 10. Mai 2009 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 3 von 5 Sternen
Inhalt: Eine jahrhundertealte Prophezeiung. Zwei Schwestern, die in einen Strudel unerklärlicher Ereignisse gerissen werden. Nur gemeinsam können sie ihre Aufgabe erfüllen. Doch die eine will dem Locken des Dämon nachkommen und wird zur tödlichen Gegenspielerin der anderen.
Kritik: Die Verlegerin Megan Tingley ("Bis(s) zum Morgengrauen") war schuld daran, dass ich das Buch "Die Prophezeiung der Schwestern" in die Hände nahm und las. Von ihr wird nämlich eine Aussage auf dem Buch abgedruckt, die nur allzu verlockend klingt, nämlich: "Als ich das Projekt angeboten bekam, erfasste mich dieselbe innere Aufregung wie damals, als ich "Bis(s) zum Morgengrauen" zum ersten Mal las. Es ist ein süchtig machendes Leseerlebnis."
Leider kann ich ihr absolut nicht zustimmen und bin enttäuscht darüber, dass mal wieder eines der besten Jugendbücher überhaupt als Lockmittel versucht wird einzusetzen. Einzig und allein die vielen gleichen Namen (Edward, Alice, etc.) erinnern ein wenig an Stephenie Meyer's Meisterwerk, aber das war's dann auch schon.
Mit dem Schriftbild wird allerdings wieder ein toller Effekt erzielt, nämlich, dass man das Buch schnell und gut weglesen kann, ohne besonders auf die Zeit zu achten. Für mich sind die zwei Schwestern Lia und Alice allerdings etwas zu undetailliert beschrieben, sodass ich mich nur wenig mit ihnen anfreunden konnte. Ich bin gespannt, ob Michelle Zink weitere Teile auf den Markt bringt, was gut sein könnte, da das Ende des Buches doch sehr darauf vermuten lässt.
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Donnerstag, 30. April 2009
Die Welle - Morton Rhue
Am Donnerstag, 30. Apr 2009 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 4 von 5 Sternen
Inhalt: Faschistoides Denken und Handeln ist immer noch und überall vorhanden.
Ein Lehrer beweist es seinen Schülern in einem aufsehenerregenden Experiment.
Kritik: 'Die Welle' ist eines der ausdrucksstärksten Bücher, die ich seit langem gelesen habe. Auf so wenigen Seiten (180 an der Zahl) fesselt Rhues Schreibstil von Anfang an und lässt den Leser kaum mehr aus seinem Bann.
Allerdings hätten Personen und Charaktere durchaus etwas detaillierter beschrieben sein können, denn so erging es mir des Öfteren so, dass ich immer mal wieder nachblättern musste, wer denn jetzt wer eigentlich nochmal war.
Auf jeder Seite regt Rhue zum Nachdenken an und wenn man tief in sich hineingeht, merkt man, dass sein Experiment eigentlich immer wieder auch auf den normalen Alltag übertragbar ist. Wer hat nicht das Gefühl ausgeschlossen zu werden, wenn man nicht einer momentanen Modeerscheinung unterliegt?
Ein wahnsinnig tolles Buch, das es mit so wenig Umfang schafft den Leser zum Nachdenken anzuregen.
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Montag, 27. April 2009
Todesfluch (Black Dagger 10) - J.R. Ward
Am Montag, 27. Apr 2009 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 5 von 5 Sternen
Inhalt: Sie sind eine der geheimnisvollsten Bruderschaften, die je gegründet wurde: die Gemeinschaft der Black Dagger. Und sie schweben in tödlicher Gefahr. Denn die Black Dagger sind die letzten Vampire auf Erden, und nach jahrhundertelanger Jagd sind ihnen ihre Feinde gefährlich nahe gekommen. Doch Wrath, der ruhelose, attraktive Anführer der Black Dagger, weiß sich mit allen Mitteln zu wehren.
Kritik: 'Todesfluch' ist der zweite Teil in der Geschichte um den Bruder Vishous. J.R. Ward versteht es den zweiten Teilen, bzw. den 2. Hälften ihrer Bücher viel mehr Spannung und Erotik zu verleihen, als dies in den ersten Teilen der Fall ist.
Endlich bekommt auch Vishous seine Angebetete und ist nicht mehr länger allein. Sehr schön finde ich auch, dass man schon ein wenig in Phurys Geschichte eingeweiht wird und erahnen kann, was einen in Black Dagger 11 und 12 erwarten wird. 'Todesfluch' ist somit wieder der wunderbare Abschluss einer Liebesgeschichte und man kann auf die nächsten Teile sehr gespannt sein.
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Blind Date mit einem Vampir - Katie MacAlister
Am Montag, 27. Apr 2009 im Topic 'Buchkritiken'

Bewertung: 2 von 5 Sternen
Inhalt: Als Joy sich von ihrer Freundin Miranda die Zukunft voraussagen lässt, erfährt sie zu ihrer Freude, dass sie bald den Mann fürs Leben kennen lernen wird. Doch was soll sie davon halten, dass ihr Traumprinz angeblich ein Vampir ist? Kurz darauf fährt Joy zu einem Gothic Festival nach Tschechien und wird dort Zeugin rätselhafter Vorgänge.
Kritik: Mit Katie MacAlister begegnen wir wieder einer neuen Autorin im Bereich "Romantasy". Doch leider muss ich auch hier wieder sagen, dass sie keinesfalls mit wirklich guten Autorinnen mithalten kann.
Die zwei Hauptcharaktere wirken nicht nur farblos, sondern sind auch noch die größten Tollpatsche, die man gesehen hat. Auch an den Männern des Romans kann ich kein gutes Haar lassen. Alle drei oder vier Hauptdarsteller sind so lieblos beschrieben, dass ich mich beim besten Willen nicht mal mehr an ihr Aussehen erinnern kann.
Das Ende der Geschichte ist zwar überraschend, aber das auch eher im Negativen Sinne.
Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ich mit Katie MacAlister definitiv keine neue Lieblingsautorin aus diesem Genre gefunden habe.
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